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BEI UNS (doch) NICHT!
Präventionstheater gegen sexuellen Missbrauch für Mädchen und Jungen ab Klasse 8, Mütter und Väter und alle, die mit Kindern leben oder arbeiten.
Hinsehen und besonnen handeln! – so lautet die Botschaft der Theaterproduktion BEI UNS (doch) NICHT!!. Mit ihr beschreitet die Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch neue Wege, denn das Theaterstück richtet sich nicht nur an Mädchen und Jungen ab Klasse 8, sondern ebenso an Mütter und Väter, Pädagogen und Pädagoginnen und möchte Impulse für eine Weiterentwicklung der Elternarbeit setzen. BEI UNS (doch) NICHT!! informiert nicht nur darüber, wie Täter und Täterinnen gezielt Kontakt zu Kindern aufnehmen und die Wahrnehmung der Umwelt vernebeln, sondern vermittelt ebenso einen ersten Einblick in die großen Belastungen, die von sexueller Gewalt betroffene Mädchen und Jungen und deren Mütter und Väter bewältigen müssen. Das Theaterstück gibt zahlreiche nützliche Informationen wie alle, die mit Kindern und Jugendlichen Kontakt haben, Mädchen und Jungen vor sexuellen Übergriffen schützen, im Falle der sexuellen Ausbeutung besonnen reagieren, Wege aus der Krise finden und Opfern helfen können. Nicht zuletzt der Mitarbeit betroffener Mütter und Väter ist die Alltagsnähe und die Dichte dieses Theaterstücks zu verdanken, in dem auch die Sichtweise von Vätern und Pädagogen nicht zu kurz kommt. Wer die Zartbitter-Theaterproduktionen Komm mit – hau ab! und Von der Rolle!! kennt, kann sich vorstellen, dass auch BEI UNS (doch) NICHT!! mit viel Humor und Lebensfreude inszeniert wurde. Bei aller Ernsthaftigkeit hat das Elterntheaterstück nicht zuletzt dank kabarettistischer Elemente großen Unterhaltungswert. Mit liebevollem und witzigem Blick werden z.B. Widrigkeiten des Campingalltags dargestellt, die fast alle Familien kennen. Die Story Lisa und Rolf machen Zelturlaub am Gardasee. Ihre Tochter Paula ist mit einer Jugendgruppe nach Ammeland gefahren. Der Campingurlaub soll für das Paar eine Art zweite Flitterwochen werden, denn die letzten Jahre ihrer langjährigen Beziehung waren eher anstrengend. Hausbau und beruflicher Stress waren dabei eine geringere Belastung als der Missbrauch der Tochter durch den Schwiegervater von Marc, Rolfs Bruder. Mittlerweile geht es Paula wieder gut und Lisa und Rolf sind fest entschlossen, sich von den Strapazen zu erholen. Wenn da nur nicht der aufdringliche und merkwürdige Bademeister des nahe gelegenen Strandbads wäre, der sich auffällig intensiv mit der Tochter ihrer Zeltnachbarn beschäftigt! Reagieren die beiden etwa überempfindlich? Erinnerungen werden wieder wach. Sie wollten doch einfach nur ihre Ruhe haben. Nach langem Hin und Her entschließen sich Lisa und Rolf die Campingnachbarn über ihre Vermutung zu informieren und holen sich die erwartete Abfuhr. Leider geben die Ereignisse ihnen später recht, doch ihre Einmischung bewahrt das Mädchen vor den Übergriffen des Bademeisters. Endlich kann der lang ersehnte Urlaub beginnen! Nachbereitung
Ein fester Bestandteil der Aufführung vor Jugendlichen ist ein anschließendes Gespräch mit den Darstellerinnen und Darstellern, die nicht nur auf eine langjährige Mitarbeit bei Zartbitter Köln zurückblicken, sondern zugleich pädagogische, sozialarbeiterische und psychologische Fachkräfte sind.
Theaterinformation und Booking: |
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