Zartbitter Köln e.V Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen

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Arbeitsschwerpunkte von Zartbitter

Zartbitter ist eine der ältesten Kontakt- und Informationsstellen gegen sexuellen Missbrauch in Deutschland, die sowohl betroffenen Mädchen als auch Jungen Unterstützung anbietet. Ebenso machte sich Zartbitter aufgrund der Pionierarbeit zu den Themenschwerpunkten sexuelle Übergriffe unter Kindern, sexueller Missbrauch in Institutionen, in den neuen Medien, im Rahmen von Pornoproduktionen, im Sport sowie Frauen als Täterinnen einen Namen. Die überregionale Bedeutung der Fachstelle  begründet sich nicht zuletzt in den von Zartbitter entwickelten Präventionskonzepten und -materialien. Aktuelle Arbeitsschwerpunkte und Angebote von Zartbitter sind:

  • Krisenintervention und Beratung betroffener Mädchen und Jungen sowie ihrer Kontakt- und Vertrauenspersonen
  • Sexuelle Übergriffe unter Kindern in Vor- und Grundschulalter
  • Schutz vor Missbrauch in Institutionen
  • Cyber-Mobbing und sexualisierte Gewalt in den neuen Medien
  • Erstellung von Präventionsmaterialien (Broschüren, Faltblätter, CD’s, Hörspiele…)
  • Erstellung von Informationsmaterialien für alle, die mit Kindern leben und arbeiten (Informationsbroschüren, Handbücher, Fachartikel)
  • Zartbitter-Präventionstheaterstücke und Workshops gegen (Cyber-)Mobbing unter Kindern und Jugendlichen und sexualisierte Gewalt in den neuen Medien.
    Das Theaterstück „Ganz schön blöd!“ stärkt unter dem Motto „Hilfe holen ist kein Petzen!“ Kinder im Grundschulalter gegen Angstmache und sexuelle Belästigung im Netz. Im Februar 2012  erschien die Hörspielfassung von „Ganz schön blöd“, um auch Kindern mit Sehschädigungen eine Teilhabe an Präventionsangeboten zu ermöglichen.
  • Das Zartbitter-Präventionstheaterstück „click it2!“ wurde im Juni 2011 mit dem klicksafe-Preis für Sicherheit im Internet ausgezeichnet.
  • Die Zartbitter-Workshops "Fair ist cool!" gewannen 2011 den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ausgerichteten Wettbewerb "Wege ins Netz".

Die Zartbitter-Materialien und Präventionsprojekte benennen auf kindgerechte Art und Weise sexuellen Missbrauch, ohne Angst zu machen. Sie informieren Mädchen und Jungen, junge Frauen und Männer über ihr Recht auf Sicherheit, Schutz und Hilfe  und ermutigen von sexualisierter Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche nicht zuletzt aufgrund ihrer lebensfrohen Gestaltung Mut machen und Hoffnung vermitteln.

Die Verantwortung für den Schutz von Mädchen und Jungen liegt bei den Erwachsenen. Mütter und Väter sowie pädagogische Fachkräfte erhalten im Rahmen von Informationsveranstaltungen  und durch Broschüren grundlegendes Wissen, um sexuelle Übergriffe bereits in den Anfängen erkennen und somit Mädchen und Jungen vor sexuellen Übergriffen unter Kindern und Missbrauch durch Erwachsene und Jugendliche schützen zu können.

Institutionen werden von Zartbitter bei der Entwicklung schützender institutioneller Strukturen beraten, damit sie zu "Sicheren Orten für Mädchen und Jungen" werden. Dazu tragen u.a. die Verankerung der Kinderrechte im pädagogischen Alltag, klare institutionelle Regeln, ein kindgerechte Beschwerdemanagement, sowohl interne als auch externe Ansprechpersonen in Fällen von Grenzverletzungen, regelmäßige Präventionsangebote für Kinder und Erwachsene, ein verbindlicher Verhaltenskodex für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine sorgfältige Personalauswahl bei.

Die Zartbitter-Präventionsangebote  fördern das Miteinander aller Kinder und Jugendlicher. Sie berücksichtigen geschlechtsspezifische Fragestellungen von Mädchen und Jungen, fördern das gemeinsame Lernen von Kindern mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund sowie mit und ohne Behinderungen. Zartbitter-Illustrationen bilden zum Beispiel die Vielfalt von Kindergruppen ab; einige sind aufgrund ihrer Gestaltung blindenschrifttauglich.  Zartbitter-Theaterstücke können mit Gebärdendolmetscher aufgeführt werden.

Zartbitter e.V. wird zu weniger als 50 % öffentlich finanziert. Ein großer Teil der Arbeit kann nur mit der Unterstützung durch Spenden- und Sponsorengelder geleistet werden. Allen, die die Arbeit mit Rat und Tat unterstützen, ein herzliches Dankeschön.
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