Zartbitter Köln e.V Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen

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Sexueller Missbrauch an Jungen

Unterbringung von männlichen Jugendlichen bei pädosexuellen „Pflegevätern“ durch Berliner Jugendbehörde

Bereits vor 20-Jahren berichtete Zartbitter darüber!!!

Cover - Auch Indianer kennen schmerz April 2015. Gestern erschienen mehrere Presseveröffentlichungen zu einem Projekt der Berliner Jugendbehörde, in dem unter Supervision von Prof. Helmut Kentler, Sexualwissenschaftler und Pädosexuellenlobbyist, männliche Jugendliche in den 80er Jahren bei pädosexuellen Pflegevätern untergebracht wurden. Die drei „Pflegeväter“ hatten sich laut Kentler in einer Strafanstalt kennengelernt.
Diese Information ist nicht neu, bereits 1995 berichteten Ursula Enders und Dirk Bange über diese menschenverachtende Praxis der Jugendhilfe in ihrem Buch „Auch Indianer kennen Schmerz“, dem ersten deutschsprachigen Handbuch gegen Missbrauch an Jungen.

 In dem Handbuch skizziert Enders zudem die Pädosexuellenlobby, für die sich auch andere namhafte deutsche Professoren und Publizisten engagierten -  zum Beispiel Prof. Dr. Reinhard Wolff, Mitbegründer des Kinderschutzzentrums Berlin, die Publizistin Katharina Rutschky, Prof. Dr. Dr. Rüdiger Lautmann, Universität Bremen. Ebenso bot Prof. Uwe Sielert, Universität Kiel, in einem von ihm und Frank Herrath herausgegebenen Buch „Jugendsexualität zwischen Lust und Gewalt“ dem Veterinärmediziner und „Sexualexperten“ Prof. Ernest Bornemann ein Forum für seine Lobbyarbeit pro Pädosexualität. Unter dem Titel „Wenn der Versuch der Verhinderung Schaden erzeugt“ beklagte Borneman, u.a.  Sexualexperte der „Neuen Revue“, in dem von Sielert herausgegebenen „Fachbuch“, dass das Strafrecht das kindliche Recht auf Selbstbestimmung im Bereich der Sexualität beschneide.

Zu Ihrer Information haben wir Auszüge aus dem Handbuch „Auch Indianer kennen Schmerz“ ins Netz gestellt. Mehr »»
Edathyurteil

Einstellung des Verfahrens gegen Edathy nimmt Opfer nicht ernst und erschwert Präventionsarbeit gegen Kinderpornografie

Die Einstellung des Verfahrens gegen Sebastian Edathy erleben die Opfer von Kinderpornografie als einen Schlag ins Gesicht. „Da sieht man mal wieder, dass selbst die Gerichte nicht ernstnehmen, wie schlimm das für Kinder ist, “ so der Kommentar einer 14-jährigen, die über mehrere Jahre von einem Freund der Familie vor der Kamera missbraucht wurde und von Zartbitter Köln therapeutisch begleitet wird.  mehr »»
 
Skizze_Kinderpornografie_Titelbild

(Kinder-)pornografisches Bildmaterial

- Skizzen aus dem Beratungsalltag von Zartbitter Köln


Die Diskussion über kinderpornografisches Material schlägt seit der Edathy-Affaire hohe Wellen. Die Regierung legt im Herbst 2014 einen Gesetzesentwurf vor, in dem Posing-Abbildungen unter Strafe gestellt werden sollen, Politikerinnen und Politiker debattieren über Möglichkeiten der Prävention.

Zartbitter Köln arbeitet seit Anfang der Neunzigerjahre mit Mädchen und Jungen, die Opfer pornografischer Ausbeutung wurden. Anlässlich einer sehr kurzfristigen Einladung zu einem Expertengespräch der Kinderkommission des Bundestages „ Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Kinderpornografie“ (24.09.2014) stellte das Beratungsteam von Zartbitter einen Überblick über die Art der Beratungsanfragen zusammen, mit denen die Beraterinnen und Berater im Alltag konfrontiert werden und in denen kinderpornografisches Material eine Rolle spielt. mehr »»
 

Sexueller Missbrauch und Rechts

Rechts, politisch naiv oder opferfeindlich?

Zur Instrumentalisierung der Arbeit gegen sexuellen Missbrauch durch Rechtsextremisten

Bildmaterial und Rechts Titelblatt Bereits im letzten Jahr berichteten wir über den Versuch rechtsextremer Gruppierungen, das Thema sexueller Missbrauch für ihre Interessen zu instrumentalisieren. Allerdings haben wir damals noch nicht offen gelegt, wie Zartbitter mit dieser Problematik konfrontiert wurde: Im Rahmen ihres Engagements im Fachbeirat des „Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung zu Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs“ (UBSKM) erfuhr Ursula Enders von Betroffenen, dass nicht nur im Fachbeirat, sondern ebenso am „Runden Tisch sexueller Missbrauch“ und in Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaften zum „Aktionsplan gegen sexuellen Missbrauch 2011“ unter Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums Vertretungen von Vereinen saßen, die auf den Websites ihrer Vereine rechtspopulistische Positionen gepostet hatten (z.B. Forderungen nach Todesstrafe für Kinderschänder). Zudem nahm ein Verein nur zögerlich seine urheberrechtlichen Möglichkeiten wahr, um durchzusetzen, das die Plakatmotive des Verein auf rechtsextremem Seiten und in entsprechenden Videos gelöscht wurden. Nachdem Ursula Enders diesen Sachverhalt Funktionsträgern mitteilte, sollte sie sich schriftlich verpflichten, über diesen politischen Skandal zu schweigen. Sie verweigerte die Unterschrift, machte die Fakten gegenüber dem Fachbeirat öffentlich und trat von ihrem Amt zurück. Der UBSKM Rörig nahm den Konflikt zum Anlass, sich sehr engagiert gegen eine Instrumentalisierung der Arbeit gegen sexuellen Missbrauch durch Rechtsextreme zu positionieren. Zartbitter berichtet nun unter dem Titel „rechts oder politisch naiv?“ über die politische und fachliche Auseinandersetzung.   weiter »»
 

Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen

Zu schön um wahr zu sein…

Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen legt eine umstrittene Studie über das Ausmaß sexuellen Missbrauchs vor.

Im Oktober 2011 veröffentlichte das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) erste Ergebnisse des Projekts "Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen: Eine Befragung von 16- bis 40-Jährigen", das im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt wurde. Die Untersuchung stellt einen deutlichen Rückgang sexuellen Missbrauchs fest. Dieses Ergebnis ist auf den ersten Blick eine wohltuende Botschaft nach der Aufdeckung zahlreicher Fälle sexuellen Missbrauchs in Institutionen, die die (Fach-)Öffentlichkeit erschütterten. Es bestätigt den Erfolg einer engagierten Arbeit gegen sexuellen Missbrauch, den seit Mitte der 80er Jahre vor allem die Fachstellen gegen sexualisierte Gewalt wie z.B. Wildwasser, Zartbitter und Tauwetter sowie die Frauenprojekte und andere Opferorganisationen geleistet haben.
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