Zartbitter Köln e.V Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen

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Fachtagung

Respekt für dich

Sexuelle Übergriffe durch Jugendliche - nicht bei uns!

Szene Belästigung Jugendliche
Zartbitter e.V. Köln hat sich in den letzten Jahren schwerpunktmäßig auf die Weiterentwicklung von niedrigschwelligen Interventionskonzepten bei sexualisierter Peergewalt sowie entsprechende Präventionskonzepte konzentriert. Den Fachtag möchten wir nicht nur nutzen, um Ihnen einige neue Bausteine unserer Arbeit vorzustellen, sondern ebenso mit Politik und Verwaltung ins Gespräch zu kommen.  Wir freuen uns, dass Dr. Joachim Stamp, Minister für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW, und Johannes-Wilhelm Rörig, Unabhängiger Beauftragter der Bundesregierung zu Fragen des sexuellen Missbrauchs, ebenso ihr Erscheinen zugesagt haben wie Robert Voigtsberger, Beigeordneter der Stadt Köln für Schule, Jugend und Sport. Von den Vertretern der Politik und Verwaltung erhoffen wir uns politische Rückendeckung für einen flächendeckenden Auf- und Ausbau der Hilfen für Betroffene sexualisierter Peergewalt und die Bereitschaft, sich für die Verpflichtung zur Implementierung themenspezifischer Bausteine in Schutzkonzepte von Schulen, Vereinen, Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Jugendhilfe zu engagieren.

Sie dürfen sich auf ein interessantes Programm freuen. Auf dem Fachtag hat nicht nur unser Jugendtheaterstück „Respekt für dich!“ Premiere, sondern ebenso der Dokumentarfilm „Was hilft“. Diesen Film hat der Regisseur Florian Forsch als pädagogischen Begleitfilm zu seinem preisgekrönten Spielfilm „Bester Mann“ über sexuellen Missbrauch an einem männlichen Jugendlichen. Zartbitter e.V. hat die Produktion von „Was hilft!“ fachlich beraten. Interessierte haben zudem die Gelegenheit, sich das Zartbitter-Puppentheaterstück „Sina und Tim“ für Mädchen und Jungen im Vorschulalter anzusehen.


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Musikvideo

"Aber sicher"

Das Musikvideo “Aber sicher“ ist im Rahmen des vom Landesjugendamt Rheinland geförderten Zartbitter-Modellprojektes „Sichere Orte schaffen –Schutz vor sexueller Gewalt in der Jugendarbeit“ entstanden, in dessen Rahmen wir gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen Präventionsmaterialien entwickelt haben. Die Produktion des Videos hat den jungen Frauen und Männern und auch uns viel Spaß gemacht. Wir würden uns freuen, wenn Sie das Video „Aber sicher“ in Ihren Präventionsprojekten nutzen und auf Ihren Websites verlinken könnten.



Sexueller Missbrauch

Lügde ist kein Einzelfall

Versagen der Strafverfolgungsbehörden, der Jugendhilfe – oder der Politik?

1987 hat Ursula Enders, Leiterin von Zartbitter e.V. Köln, die von ihr seinerzeit im Auftrag des Landes NRW im Rahmen des 5. Jugendberichtes der Landesregierung erstellte Expertise „Sexueller Kindesmissbrauch und Jugendhilfe“ veröffentlicht. In ihrer Stellungnahme anlässlich der Expertenanhörung im Landtag NRW zum Schutze von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch bilanziert sie nun die landespolitischer Entwicklungen zum Schutze von Kindern und Jugendlichen in den letzten 30 Jahren nach der Veröffentlichung der Expertise. Zugleich stellt sie (fach-)politische Forderungen an Weiterentwicklung der Hilfen für Betroffene und Konzepte der Prävention.

Dr. Joachim Stamp, Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW, hat in den letzten Monaten einen intensiven Dialog mit Expert*innen, Verbänden und Jugendämtern über notwendige Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche sowie Hilfen für Betroffene und ihre Vertrauenspersonen geführt, an dem auch Zartbitter Köln beteiligt war. Inzwischen hat das Ministerium einen umfangreichen, Entwurf entsprechender Maßnahmen vorgelegt. Dieser ist sehr differenziert und fachlich fundiert. Keinesfalls wollen wir den Tag vor dem Abend loben, doch wenn die in der Diskussionsvorlage des Ministeriums skizzierten Maßnahmen umgesetzt würden, dann würde NRW wieder eine bundesweite Vorreiterrolle einnehmen.

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Cartoon gegen sexuelle Belästigung von jugendlichen Mädchen im öffentlichen Raum

“Das geht gar nicht!“


Comic Das geht gar nicht Ausschnitt

Der öffentliche Raum – insbesondere der öffentliche Nahverkehr sowie Bars/Diskotheken – ist einer der von Jugendlichen am häufigsten benannten Orte, wenn sie nach Tatorten erlebter sexueller Übergriffe befragt werden. ( z.B. SPEAK-Studie 2017)
In dem Cartoon „Das geht gar nicht!“ wird das Erlebnis eines Jugendlichen mit Migrationshintergund dargestellt, der die sexuelle Belästigung einer weiblichen Jugendlichen beobachtet€. Als diese eine Haltestelle betritt, wenden sich ihr zwei junge Männer zu. Die junge Frau hat ganz offensichtlich schon zuvor sexuelle Belästigungen erfahren und schätzt die Situation realistisch ein. Sie denkt: „Nicht schon wieder…“. In der nächsten Szene versucht tatsächlich einer der beiden jungen Männer der jungen Frau ihr Kopftuch vom Kopf zu ziehen, der andere belästigt sie, indem er ihr von hinten auf den Po klatscht.
Die Szene wird von einem dritten Jugendlichen beobachtet, der auch später die Idee zu diesem Cartoon hat. Dieser zeigt Zivilcourage und stellt sich schützend vor die Jugendliche. Er benennt den Übergriff mit klaren Worten: „Das ist sexuelle Gewalt!“ Die beiden übergriffigen jungen Männer sind ganz offensichtlich erstaunt, dass sich ein Fremder für den Schutz der jungen Frau einsetzt.

Der Cartoon ist entstanden im Rahmen des Projektes „gender fair play!“, ein Projekt zur Wertediskussion, gefördert durch die Stadt Köln und dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW.


Bestellbar hier in unserem Online-Shop >>

Cartoon gegen sexuelle Anmache von männlichen Jugendlichen durch Freier

"Voll krass"

Ausschnitt Comic Voll krass

Männliche Jugendliche berichten nicht selten über sexuelle Belästigungen durch Freier – insbesondere Jugendliche mit Fluchterfahrung, die von Kommunen in Unterkünften in der Nähe der Rotlichtbezirke untergebracht wurden.
Der Cartoon „Voll krass…“ entstand im Rahmen eines Workshops mit jungen Männern mit Fluchterfahrung und basiert auf deren Erfahrungen. Diese entspricht aber durchaus auch der Erfahrung vieler Jugendlicher ohne Fluchterfahrung.
Die ersten Szenen des Cartoons stellen dar, wie ein Jugendlicher misstrauisch auf die Kontaktaufnahme eines Mannes reagiert und nicht so weiß, was der von ihm will. Die Denkblase des Mannes verrät, dass dieser auf der Suche nach einem sexuellen Kontakt ist. Erst als dieser den Jugendlichen festhält, ihm Geld anbietet und zum zweiten Mal fragt, ob er mitkomme, wird dem Jugendlichen schlagartig das Anliegen des Freiers klar. Er reagiert wütend und stellt klar, dass es mit ihm keinen Sex für Geld gibt.

Der Cartoon entstand im Rahmen des Projektes „gender fair play!“, ein Projekt zur Wertediskusssion, gefördert von der Stadt Köln und dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW.

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Sexuelle Übergriffe durch Jugendliche – ja oder nein?

Illustriertes Zartbitter-Arbeitsblatt mit ausführlichem Begleittext zur Schulung und Bewertung sexualisierter Peergewalt

Bild Mädchen am Boden Bild SofaszeneBild Wichser

Die wenigsten pädagogischen Fachkräfte wurden im Rahmen ihrer Ausbildung auf die Wahrnehmung sexueller Übergriffe durch Jugendliche bzw. auf das Gespräch über sexuelle Übergriffe mit Jugendlichen vorbereitet. Zartbitter hat nun das Arbeitsblatt Sexueller Übergriff – ja oder nein?! und einen ausführlichen Begleittext als Arbeitshilfe zur Schulung der eigenen Wahrnehmung und zur Vorbereitung des Gesprächs über sexuelle Übergriffe mit Jugendlichen und Kollegen entwickelt.
In dem recht umfangreichen Begleittext berichten wir über die Reaktionen von Jugendlichen auf die abgebildeten Illustrationen und hoffen, Ihnen so einen Einblick in die Praxis der Präventionsarbeit zu geben.
Das Arbeitsblatt eignet sich für die Erarbeitung von grenzachtenden Gruppennormen bzw. einem institutionellen Schutzkonzept, die Förderung des Dialogs über Übergriffe und Grenzachtung, Reflexion von übergriffigem Verhalten in Gruppen/Klassen/Mannschaften… , sowie für die Schulung/Einarbeitung neuer Mitarbeiter*innen und Fort- und Weiterbildungsangebote.
 
Es empfiehlt sich, intensiv den Begleittext durchzuarbeiten, ehe man mit Gruppen mit dem Arbeitsblatt arbeitet.

Vorschau Arbeitsblatt: Sexuelle Übergriffe durch Jugendliche: ja oder nein?

Hier können Sie das Arbeitsblatt bestellen (50 Stück á 7,50 Euro) >>

Download: Begleittext zum Arbeitsblatt „Sexuelle Übergriffe durch Jugendliche – ja oder nein?“


 

Unterstützung für Betroffene bei der Aufarbeitung von Fällen sexuellen Missbrauchs

„Die Missbrauchshandlungen des Täters und deren Vertuschung waren das eine, die Umgangsweise der Institution im Rahmen der Aufarbeitung das andere.“
(Zitat eines Betroffenen)

In den letzten Jahren wurde zunehmend deutlich, dass Aufarbeitung von Fällen sexuellen Missbrauchs in Kirchen, Heimen, Schulen, Kindertagesstätten … ein sehr extrem anstrengender Prozess ist – insbesondere für betroffene Familien. Im Rahmen eines Fachgespräches zur Erarbeitung von Eckpunkten für die Aufarbeitung von Fällen sexuellen Missbrauchs hat Ursula Enders am 08. Mai 2019 auf Einladung der UKASK (Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs) ein Input-Referat über die „Begleitung von Betroffenen(-gruppen) in der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in Institutionen“ gehalten, das inzwischen in ausführlicher Form verschriftlicht wurde. Der Vortrag gibt zahlreiche Anregungen, die man zum Beispiel auch im Rahmen einer Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in Staufen und Lügde berücksichtigen sollte.

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Täterinnen - sexuelle Übergriffe und Missbrauch

Sexualisierte Gewalt durch Frauen und jugendliche Mädchen

Frau glotzt Jungen in dr Dusche an

In der Vergangenheit wurden mehr oder weniger laute Hinweise von Betroffenen und einigen wenigen Expertinnen auf sexuelle Übergriffe und Missbrauch durch Frauen und jugendliche Mädchen von der (Fach-)Öffentlichkeit weitgehend ignoriert. Erst die Medienberichterstattung über schweren sexuellen Missbrauch, pornografische Ausbeutung und Zwangsprostitution eines siebenjährigen Jungen durch dessen Mutter löste eine öffentliche Diskussion über Frauen als Täterinnen aus. Allerdings wird fast ausschließlich die Ausbeutung von Jungen und jungen Männern berichtet. Über sexualisierte Gewalt durch Täterinnen gegen Mädchen und junge Frauen besteht bis heute ein Redetabu. Ursula Enders hat die Beratungserfahrungen von Zartbitter Köln zum Problembereich „Frauen als Täterinnen“ ausgewertet und berichtet u. a. auch über die Folgen sexueller Ausbeutung durch Täterinnen für weibliche Opfer. Wir hoffen, mit diesem Beitrag einen Anstoß für eine intensive Fachdiskussion zu geben.

Den Fachartikel „Sexualisierte Gewalt durch Frauen und jugendliche Mädchen“ können Sie hier downloaden.

Ebenso haben wir ein Arbeitsblatt „Sexuelle Übergriffe durch Frauen und jugendliche Mädchen“ mit Illustrationen von Dorothee Wolters zum Download ins Netz gestellt. Das Arbeitsblatt können Sie als Einstieg in den Dialog nutzen.

Missbrauchsskandal Korntal

Missbrauch Korntal Skizze

Demütigende Aufarbeitung der Gewalt in Heimen der evangelischen Brüdergemeinde Korntal

Seit 2015 begleitet Ursula Enders von Zartbitter e.V. Betroffene, die in ihrer Kindheit und Jugend in den Kinderheimen der ev. Brüdergemeinde Korntalkörperliche, psychische und sexuelle Gewalt erlebt haben. Diese sind nicht nur von zurückliegenden Gewalterfahrungen betroffen, sondern ihnen sind ebenso eklatante Verletzungen ihrer persönlichen Grenzen durch mit der „Aufklärung“ bzw. Aufarbeitung der zurückliegenden Gewalthandlungen beauftragten „Expert*innen“ zugefügt worden. Einzelne Betroffene mussten sich aufgrund einer durch die verletzende Aufarbeitung ausgelöste Retraumatisierung in ambulante bzw. stationäre Behandlung begeben.

Hier finden Sie eine Stellungnahme zum Aufarbeitungsprozess in Korntal.

In einer ergänzenden Stellungnahme hat Zartbitter e.V. einige Aspekte der Argumentation von Ursula Enders nochmals differenziert begründet.


„Mädchen sind doch keine Puppen!“

Ausschnitt aus dem Comic


In dem Cartoon „Mädchen sind doch keine Puppen“ verletzt eine jugendliche Babysitterin die persönlichen Grenzen eines kleinen Mädchens beim „Pippi machen“. Sie verübt sexualisierte Gewalt. Einen entsprechenden Cartoon mit einem kleinen Jungen finden Sie unter www.sichere-orte-schaffen.de

Ca. 20% sexualisierter Gewalt wird durch Frauen verübt – nicht selten durch jugendliche Täterinnen. Der Cartoon eignet sich insbesondere für die Präventionsarbeit mit jungen Hilfskräften (z.B. Praktikantinnen) als auch zukünftigen Pädagoginnen und Pflegekräften. Er regt zum Gespräch über einen grenzachtenden Umgang in Pflegesituationen an.

Nicht selten ermutigt der Cartoon jugendliche Mädchen über eigene sexuelle Gewalterfahrungen in der Kindheit zu sprechen.


Sexueller Missbrauch vor Gericht

Lügendetektor - Opfer sexueller Gewalt werden von Gerichten verraten!

Gerichtssaal mit Richterbank, Anwälten, Kind und Betreuerin

Bereits im letzten Jahrtausend versuchten Missbraucher wiederholt ihre vermeintliche Unschuld in gerichtlichen Auseinandersetzungen mit Hilfe eines Lügendetektor-Tests zu beweisen. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass man die Ergebnisse des Lügendetektors ganz einfach durch die Anspannung von Muskeln manipulieren kann – z.B. in dem man die Pobacken zusammenkneift. Der BGH hat dementsprechend bereits in den 90er Jahren entschieden, dass die Ergebnisse dieser unseriösen Untersuchungsmethode keine Beweiskraft bei Gericht haben können. Dennoch lassen sich einige sächsische Gerichte in jüngster Zeit erneut durch Lügendetektor-Test von der Unschuld des Missbrauchs beschuldigter Väter überzeugen und ordneten z.B. Besuchskontakte für betroffene Kinder an. Dies ist ein Verrat an kindlichen Missbrauchsopfern!

Zartbitter e.V. erstellte bereits 1997 in Auswertung internationaler Forschungsergebnisse eine kritische Fachpublikation zum Lügendetektor.   Zum Download der Broschüre >>


 

Sexueller Missbrauch vor Gericht

Was Richter*innen über die Belastungen kindlicher Opfer und Zeug*innen wissen sollten



Die Aufdeckung der pornografischen Ausbeutung eines 9-jährigen Jungen in Freiburg hat die (Fach-)Öffentlichkeit bezüglich der Praxis von Gerichten in Fällen des Verdachts sexuellen Missbrauchs wachgerüttelt. Bis heute besteht für Richter*innen, die kindliche Opfer als Zeug*innen vernehmen und über deren Schutz entscheiden, keine Verpflichtung zur Fortbildung zum Problembereich „Sexueller Missbrauch“. Dementsprechend wenig kindgerecht ist oftmals die Praxis der Gerichte.

Die Präsentation von Ursula Enders gibt Impulse zur Verbesserung des Opferschutzes kindlicher Opfer (sexueller) Gewalt im Rahmen strafrechtlicher und familienrechtlicher Auseinandersetzungen.

NEU! Cartoon gegen sexuelle Belästigung durch Lehrer

"Grabscher nimm die Hände weg!“


Ausschnitt aus dem Cartoon

(#MeToo #Schule)

Bereits Anfang der 90er-Jahre brachte Zartbitter e.V. den Cartoon „Grabscher nimm die Hände weg!“ als Präventionsmaterial gegen sexuelle Belästigung durch Lehrer in der Arbeitshilfe „Auf den Spuren starker Mädchen“ heraus. Damit leistete Zartbitter Pionierarbeit im Bereich der Präventionsarbeit mit und für jugendliche Mädchen. Seinerzeit kopierten zum Beispiel einige mutige Schülerinnen den Cartoon, verteilten diesen auf Schulhöfen, hängten ihn ans Schwarze Brett der Schule … .

Bis heute hat die Thematik leider nicht an Aktualität verloren. Dank der Förderung durch die Postbank Code Lotterie konnten wir den Cartoon nun zusammen mit jugendlichen Mädchen überarbeiten und von Dorothee Wolters neu illustrieren lassen. Herzlichen Dank! Der Cartoon „Grapscher nimm die Hände weg!“ steht zum Download unter www.sichere-orte-schaffen.de Kostengünstig im Klassensatz im Zartbitter-Onlineshop erhältlich.

 

Prävention sexueller Übergriffe und sexueller Missbrauch

Hilfe holen, das ist schlau!

Neue Zartbitter-CD mit Songs für starke Mädchen und Jungen
Titelbild der CD Hilfe holen das ist schlau

Die neue Zartbitter-CD  mit Liedern für starke Mädchen und Jungen im Vor- und Grundschulalter ist erschienen. Neben neuen Songs zu Kinderrechten, Geheimnissen, Hilfe holen und Doktorspielen finden Sie auf der CD altbekannte und beliebte Zartbitter-Lieder. Wir wünschen allen Mädchen und Jungen viel Spaß mit den Zartbitter-Songs und den Erwachsenen starke Nerven. Aus Erfahrung wissen wir, dass viele Zartbitter-Lieder Lieblingssongs von Kindern werden und nach einer Weile nicht selten Müttern, Vätern und Fachkräften „aus den Ohren wieder rauskommen“. Viel Spaß! Zu beziehen über den Zartbitter-Onlineshop.


 

Statement von Ursula Enders zum Spiegelartikel vom 01.09.2018:

„Die führen Strichlisten, wie viele Mädel sie hatten“

Über Alkoholexzesse und sexualisierte Gewalt im Pferdesport

Illustration: Gegen sexuellen Missbrauch im Pferdesport

Ich nehme den Artikel des Spiegels über Alkoholexzesse und sexualisierte Gewalt im Pferdesport durch junge erfolgreiche Springreiter sehr ernst. Er deckt eine Problematik auf, die nicht nur die Deutsche Reiterliche Vereinigung, sondern ebenso andere Sport- und Jugendverbände bisher ausgeblendet haben: Die Mehrzahl der Fälle sexualisierte Gewalt in Institutionen wird durch gleichaltrige Jugendliche und junge Erwachsene verübt.

In der Reiterlichen Vereinigung gibt es Personen in leitenden Funktionen, die sich bereits 2011 in vorbildlicher Weise für den Schutz vor sexualisierter Gewalt engagiert haben. Leider hat dann die Weiterentwicklung des Schutzkonzeptes verbandsintern stagniert – wie in so vielen Organisationen und Verbänden. Allerdings hat sich die Reiterliche Vereinigung (FN) wieder auf den Weg gemacht und schult in Zukunft ihre Landesverbände zum Themenkomplex Prävention. Zudem ist Zartbitter mit der FN im Gespräch über ein Verfahren zur Aufdeckung von Fällen sexualisierter Gewalt durch exponierte Persönlichkeiten, das den Opferschutz in besonderer Weise sicherstellt – damit Betroffene nicht in der Öffentlichkeit geoutet werden.

Für Zartbitter zeigt sich im Pferdesport jedoch ein zweites Problemfeld: In den meisten Zartbitter bekannt gewordenen Fällen, waren die Tatorte privatwirtschaftlich betriebene Reitställe, die nicht Mitglied in der Reiterlichen Vereinigung sind. Die meisten Beschuldigten hatten keine Trainerlizenz. Die Reiterliche Vereinigung hat in diesen Fällen somit keine Sanktionsmöglichkeit. Hier ist der Gesetzgeber gefordert:
  • Es besteht die Notwendigkeit gesetzlicher Regelungen, um auch rein privatwirtschaftlich betriebenen Angeboten für Kinder und Jugendliche Auflagen zur Sicherung des Schutzes von Mädchen und Jungen, junge Frauen und Männer vor sexualisierter Gewalt zu machen.

  • Zudem besteht der dringende Bedarf einer unabhängigen, vom Bund finanzierten Beschwerdestelle, an die sich Betroffene sexualisierter Gewalt wenden können. Diese Ombudsstelle muss mit den rechtlichen Möglichkeiten ausgestattet ein, zu überprüfen, ob in konkreten Fällen die Aufarbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt in Kirchen, Sportverbänden, Schulen, Krankenhäusern, stationären Einrichtungen … der Opferschutz gewährleistet ist und strukturelle Präventionsmaßnahmen umgesetzt werden.

Fachtagung gegen sexualisierte Gewalt

„30 Jahre Zartbitter- eine (fach-)politische Gratwanderung“


30 Jahre Zartbitter

Am 15. September 2017 fand anlässlich des 30-jährigen Bestehens von Zartbitter e.V. eine Fachtagung „30 Jahre Zartbitter – eine (fach-)politische Gratwanderung“ im Forum der VHS Köln im Rautenstrauch-Joest-Museum am Kölner Neumarkt statt. Während sich Zartbitter e.V. in der Vergangenheit in der Öffentlichkeit vorrangig über lebensfrohe Präventionsprojekte gegen sexuelle Übergriffe und Missbrauch dargestellt hatte, wurde im Rahmen der Fachtagung u.a. ein Blick auch auf recht erschütternde (fach-)politische Erfahrungen geworfen, die bisher in der Öffentlichkeit weniger bekannt sind: z.B. massive existenzielle Bedrohungen durch einige Vertreter der Bewegung „Missbrauch mit dem Missbrauch“. Zudem wurden mehr als 200 Teilnehmer*innen der Fachtagung über neue wissenschaftliche Studien und Praxismodelle zu den Problembereichen „Sexuelle Grenzverletzungen durch Kinder“ und „Sexuelle Übergriffe durch gleichaltrige Jugendliche in Institutionen“ informiert.

Die Präsentationen der Fachvorträge finden Sie hier >>
 

Alle Mädchen/Jungen haben Rechte - Broschüren in 12 Sprachen

Die Broschüren "Alle Mädchen haben Rechte" und "Alle Jungen haben Rechte" haben wir ebenfalls in viele Sprachen übersetzen lassen. Die übersetzten Broschüren sind - da Druck und Layout vom Land NRW übernommen wurden - im Zartbitter-Shop kostenfrei gegen Erstattung der Versandkosten erhältlich.

Zum Download einer Vorschauversion im PDF-Format bitte das jeweilige Titelbild anklicken:


    

 

Video "Gewalt ist niemals okay!"

Schüler der 6. Klasse der Lassalle-Realschule in Köln-Mülheim haben in einem Zartbitter-Workshop den Clip "Gewalt ist niemals okay!" produziert.



 

Regeln für Doktorspiele, Text des Biderbuchs „Sina und Tim“ sowie Informationsbroschüre für Eltern: "Doktorspiele oder sexuelle Übergriffe?" in zwölf Sprachen

Sina und Tim Übersetzungen

Dank der finanziellen Unterstützung von „wir helfen – Aktion für Kinder des Kölner Stadtanzeigers“ ist es uns jetzt möglich, für den pädagogischen Alltag mit Kindern wichtige Präventionsmaterialien in vielen Sprachen zum Download ins Netz zu stellen.

Zu den Übersetzungen des Pappbilderbuches "Sina und Tim" und der Regeln für Doktorspiele >>

Zu den Übersetzungen der Informationsbroschüre "Doktorspiele oder sexuelle Übergriffe?" für Mütter, Väter und Fachkräfte >>

Premiere

Kindertheaterstück zu Doktorspielen und Zärtlichkeit

Sina und Tim Präventionstheater

In diesem Jahr feiert Zartbitter e.V. den 30. Geburtstag. Aus diesem Anlass entwickelte die Kölner Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuelle Übergriffe und Missbrauch ein innovatives Präventionsprojekt gegen sexuelle Übergriffe durch Kinder im Vorschulalter. Das Thema  ist nicht zuletzt aufgrund der zunehmenden Betreuung von sehr jungen Kindern in Kindertagesstätten sehr aktuell.

Das Theaterstück ist neben dem kürzlich erschienen Pappbilderbuch „Sina und Tim“ ein weiterer Baustein des neuen Zartbitter-Präventionsprojektes zu Doktorspielen, Zärtlichkeit und sexuellen Übergriffen. Geplant sind zudem Elternabende und Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte. Begleitmaterialien für Mütter, Väter und Fachkräfte werden im April 2017 in 12 Sprachen auf die Zartbitter-Homepage gestellt.

Gerne reservieren wir Ihnen auf Anfrage einen Platz für die öffentliche Generalprobe und Premiere des neuen Theaterstücks am 24. und 25. April. Platzreservierungen bitte unter booking@zartbitter.de

Zurzeit sucht Zartbitter Kölner Kitas, in denen noch vor den Sommerferien „Stadtteilpremieren“ durchgeführt werden können. Anschließend geht das Theaterstück in Kölner Kitas auf Tour. Die Theaterauftritte sind sehr kostengünstig, da die Produktion  und die Auftritte des Theaterstücks von Sponsoren und dem  Förderverein Zartbitter  e.V. finanziert werden.

Herzlichen Dank!

Pappbilderbuch zu Doktorspielen und Zärtlichkeit

Sina und Tim



Sina, Tim und ihre Freundinnen und Freunde spielen gerne Mutter-Vater-Kind und Doktor.
Jedes Kind bestimmt, von wem es untersucht werden will. Alle sind vorsichtig und machen nur, was den anderen gefällt.
 

Mit dem neuen Zartbitter-Pappbilderbuch für Mädchen und Jungen ab 2 Jahre, das von den Zartbitter-Beraterinnen Ursula Enders und Ilka Villier entwickelt und der Kölner Illustratorin Dorothee Wolters gestaltet wurde, gibt Zartbitter Müttern, Vätern und auch pädagogischen Fachkräften eine Hilfestellung, um bereits mit sehr jungen Kindern über kindliche Doktorspiele und Zärtlichkeit ins Gespräch zu kommen. Das Bilderbuch vermittelt eine positive Haltung zur kindlichen Sexualität und zugleich Regeln für einen grenzachtenden Umgang im Rahmen von Doktorspielen.
Die Bilder wurden inklusiv gestaltet: Sie bilden Mädchen und Jungen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, mit und ohne Behinderung ab. Die Konturen der Bilderbuchkinder wurden klar gezeichnet, so dass die Bilder auch für Kinder mit Sehbeeinträchtigungen ausgedruckt und anschließend ertastet werden können.


Dank der Unterstützung von „wir helfen - Aktion des Kölner Stadtanzeigers für Kinder“ können wir den Text des Bilderbuches und die Begleitmaterialien für Mütter, Väter und Fachkräfte in 11 Sprachen übersetzen lassen: Albanisch, Amharisch, Arabisch, Englisch, Französisch, Kurdisch/Kurmanji, Kroatisch, Paschto, Spanisch, Türkisch, Tigrinya.  Übersetzungen des Bilderbuchtextes und Begleitmaterialien können Sie ab Mitte April 2017 unter www.zartbitter.de  downloaden.

Das Bilderbuch kann bereits jetzt im Zartbitter-Onlineshop  und über den Buchhandel bestellt werden. Wir hoffen, dass es in Kürze auch über Amazon erhältlich ist.

Zur Ansicht des Buches >>

 

Hilfen und Präventionsangebote von Zartbitter e.V. gegen sexuellen Missbrauch

Was tun, wenn ich sexuellen Missbrauch vermute




Zur Info über die Zartbitter-Hilfen und Präventionsangebote haben wir vor zwei Wochen spontan in „Marke Eigenbau“ ein Erklärvideo produziert. War ganz schön spannend! Doch sind wir mit unserem mit gringem finanziellen Aufwand erstellten ersten Versuch schon sehr zufrieden. Wir würden uns freuen, wenn Sie den Link zu diesem bei Youtube geposteten Erklärvideo teilen und an anderere weiterleiten: https://youtu.be/9_UwMfNIyPg

Gerne würden wir weitere Erklärvideos produzieren – z.B. über Regeln zum grenzachtendem Umgang in Schulen, Kindertagesstätten, Sportvereinen… Hoffentlich klappt’s bald!

 

Prävention sexueller Gewalt

Respekt für dich

Plakat zum respektvollen Umgang unter Jugendlichen


Plakat Respekt fuer dich

Gemeinsam mit Jugendlichen des Jugendzentrums Glashütte in Köln-Porz hat Zartbitter im Rahmen des Projektes „Sichere Orte schaffen“ das Plakat „Respekt für dich!“ entwickelt. Ein herzliches Dankeschön an die Jugendlichen und das Team der Glashütte für ihre engagierte Arbeit.
Das Plakat bildet Räumlichkeiten des Jugendzentrums mit vielen Szenen aus dem Alltag der Mädchen und Jungen, jungen Frauen und Männer ab. Die Szenen wurden intensiv diskutiert. Wichtig war den Jugendlichen, dass Mädchen und Jungen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund abgebildet werden – nicht nur unterschiedliche Nationalitäten, sondern ebenso unterschiedliche Musik- und Jugendszenen. Auch durfte der Hund der Leiterin des Jugendzentrums nicht fehlen.
Vor der Veröffentlichung evaluierte Zartbitter viele der Szenen bei Facebook (siehe unten). Viele wurden in die Broschüren „Alle Mädchen haben Rechte!“ und „Alle Jungen haben Rechte!“ übernommen.
Die alltägliche Arbeit mit dem Plakat ist ein überzeugender Beweis, dass die Botschaften partizipativ entwickelte Präventionsmaterialien Jugendliche deutlich besser erreichen, als wenn Fachkräfte ohne Beteiligung von Jugendlichen am Schreibtisch Materialien konzipieren. Das Plakat ist sowohl im Bereich der Jugendarbeit als auch in Schule vielseitig einsetzbar. In der Praxis hat sich das Gespräch über die dargestellten Szenen in getrenntgeschlechtlichen Kleingruppen bewährt. Dieses kann als Grundlage für die Entwicklung eines Verhaltenskodex zum grenzachtenden Umgang innerhalb der Einrichtung genutzt werden. Damit nicht nur Einzelexemplare des Plakats „Respekt für dich!“ aufgehängt, sondern dieses auch an Mädchen und Jungen als Arbeitsmaterial ausgegeben werden kann, bietet Zartbitter dieses in großer Stückzahl sehr kostengünstig im Zartbitter-Onlineshop an.
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Alle Jungen haben Rechte

Informationsbroschüre für Jungen von 10 bis 99 Jahre

Alle Jungen haben Rechte (Cover)Auf die Broschüre „Alle Jungen haben Rechte“ warten viele pädagogische Fachkräfte seit dem Erscheinen der stark nachgefragten Broschüre „Alle Mädchen haben Rechte“ vor fünf Monaten. Doch uns Mitarbeiter*innen von Zartbitter Köln war es wichtig auch diese Broschüre über die Rechte von Jungen sehr sorgfältig vorzubereiten. Die abgebildeten Illustrationen haben wir zunächst im Netz evaluiert, die mehr als 200 000 Reaktionen ausgewertet, um die für männliche Jugendliche wichtigen Themenstellungen herauszufiltern und bei der Überarbeitung der Illustrationen zu berücksichtigen. Anschließend haben Kollegen aus Fachberatungsstellen gegen sexuelle Gewalt weitere Verbesserungsvorschläge gemacht. Wir bedanken uns sehr herzlich für das hilfreiche Feedback.
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Prävention sexueller Übergriffe

Flüchtlingskinder vor Gewalt schützen

Arbeitshilfe: Zartbitter stellt eine Arbeitshilfe „Flüchtlingskinder vor Gewalt schützen“ zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Gemeinschaftsunterkünften vor. Die Arbeitshilfe mit vielen Beispielen aus dem Alltag der Unterkünfte und zahlreichen Anregungen für die Entwicklung von Kinder-Gewaltschutzkonzepten wurde auf der Basis von Interviews mit geflüchteten Kindern, Eltern und Mitarbeiter*innen aus Gemeinschaftsunterkünften und der Jugendhilfe erstellt. Um Tausende geflüchtete Kinder, Jugendliche und Erwachsene vor der Obdachlosigkeit zu bewahren, stampften 2015 Länder und Kommunen Gemeinschaftsunterkünfte aus dem Boden. Diese wurden oftmals in Turn-, Leichtbau- und Industriehallen, maroden Hotels, leerstehenden Kasernen etc. untergebracht. Viele dieser Notlösungen entwickelten sich zu „Dauerlösungen“, in denen geflüchtete Mädchen und Jungen inzwischen seit Monaten unter kinderfeindlichen Bedingungen leben müssen. Mehr Lesen »»
 

Prävention sexueller Übergriffe

Alle Mädchen haben Rechte – Zartbitter veröffentlicht neue Broschüre für Mädchen und Frauen

Alle Mädchen haben Rechte Beispielbild
Als Antwort auf die sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen an Silvester am Kölner Hauptbahnhof durch Männergruppen und die Bewohnerinnen von Flüchtlingsunterkünften durch haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter und andere Bewohner hat Zartbitter Köln die neue Broschüre „Alle Mädchen haben Rechte“ entwickelt. Von der Kölner Illustratorin Dorothee Wolters liebevoll gestaltete Illustrationen informieren Mädchen und junge Frauen mit und ohne Migrationshintergrund über ihre Rechte: über ihr Recht auf Bildung, auf medizinische Versorgung, auf ihr Recht am eigenen Bild, auf Schutz vor sexuellen Übergriffen, auf gewaltfreie Erziehung und Ausgrenzung und insbesondere auf ihr Recht auf Hilfe und Trost. Die Broschüre erleichtert das Gespräch über sexuelle Übergriffe:  Einzelne Formen werden durch sehr sensibel gestaltete Illustrationen beispielhaft abgebildet. Zugleich fördert die Broschüre die Widerstandskraft von Mädchen und jungen Frauen: Sieben Abbildungen von Mädchen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund sowie mit und ohne Behinderung veranschaulichen, dass jedes Mädchen eine eigene Art hat, NEIN zu sagen. Last but not least vermittelt die Broschüre die Botschaft, dass jedes Mädchen das Recht auf Spaß mit anderen hat und selbst bestimmen darf, mit wem sie vertraut und zärtlich sein möchte.

Alle Mädchen haben Rechte Beispielbild   Alle Mädchen haben Rechte Beispielbild

Die Illustrationen der Broschüre „Alle Mädchen haben Rechte“ sprechen für sich. Knappe Texte unterstreichen die Aussagen. Die Broschüre eignet sich für die Arbeit mit Mädchen und Frauen in den unterschiedlichsten Lebensbereichen – in der Schule, Kirchengemeinde, im Jugendverband, Jugendzentrum, in der Beratung und in Flüchtlingsunterkünften.

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Die Broschüre kann ab sofort im Zartbitter-Onlineshop bestellt werden »»

Einzelexemplare können gegen einen mit 1,45 € frankierten DIN A4 Umschlag bei Zartbitter bestellt werden.
 

Sexuelle Gewalt am Kölner Hauptbahnhof

Jedes Mädchen und jede Frau hat ein Recht auf Schutz vor sexueller Gewalt!

Stopp sexuelle Belästigung in Bussen und Bahnen
Das große Ausmaß sexueller Gewalt gegen Frauen in der Silvesternacht 2015 am Kölner Hauptbahnhof ist schockierend.
Die Diskussion über Reaktionsweisen von Polizei und Politik sowie die Planung von Schutzmaßnahmen für zukünftige (Karnevals-)Veranstaltungen ist sinnvoll und notwendig. Allerdings darf auch nicht die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen für jugendliche Mädchen und junge Frauen vor alltäglicher sexueller Gewalt im öffentlichen Raum aus dem Blick geraten. Bei Zartbitter melden sich häufig Mädchen und junge Frauen, die zum Beispiel Bahnen und Bussen sexuelle Übergriffe erleben. Sie fordern von den Verkehrsbetrieben Maßnahmen zum Schutz vor sexueller Gewalt. mehr »»

Fachinformationen

Zartbitter fordert Schutz vor (sexueller) Gewalt in Flüchtlingsunterkünften

Schutzkonzepte gegen Gewalt in Gemeinschaftsunterkünften
Flüchtlingsunterkünfte haben ein erhöhtes Risiko zum Tatort (sexueller) Gewalt gegen Mädchen und Jungen zu werden. Dieses Risiko ergibt sich nicht nur aus den Vorbelastungen der Flüchtlinge, sondern ebenso aus  dem Fehlen von Privatsphäre und aus strukturellen Konflikten der Mitarbeiterschaft – zum Beispiel Defizite in der Leitungsstruktur der Einrichtungen, häufiger Personalwechsel und Überbelastung der unzureichend qualifizierten Mitarbeiterschaft. Zartbitter hat auf einer Fachtagung eine Risikoanalyse von Gemeinschaftsunterkünften vorgestellt.  Zudem macht Zartbitter Vorschläge für die Entwicklung institutioneller Schutzkonzepte für Gemeinschaftsunterkünfte, die das Risiko der (sexuellen) Gewalt reduzieren.

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Prävention sexueller Übergriffe durch Kinder an Grundschulen

Sichere Orte schaffen

Sichere Orte schaffen
Im Rahmen einer Veranstaltung des Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung zu Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs wurde das Zartbitter Projekt „Sichere Orte schaffen“ als Best Practise – Modell für institutionelle Schutzkonzepte an Schulen vorgestellt. Wir freuen uns sehr!

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Prävention sexueller Missbrauch

Soooo viele Kinder

Bilderbuch für Mädchen und Jungen von 2 bis 99 Jahren

Cover des Buches: Soooo viele Kinder
Das als nationaler Beitrag für den internationalen UNESCO–Preis „Kinderbücher im Dienst der Toleranz“ nominierte Zartbitter-Bilderbuch ist in Neuauflage erschienen. Das inklusive Wimmelbuch über die Einzigartigkeit kindlicher Gefühle ist bei kleinen und großen Mädchen und Jungen sehr beliebt und auch 17 Jahre nach der Erstausgabe noch top aktuell. Es stellt soooo viele Alltagssituationen von Kindern in der Familie, beim Einkaufen, auf dem Spielplatz, im Kindergarten, auf dem Zeltplatz, beim Baden im Sommer, im Zirkus und im Tierpark dar. Körperhaltung und Mimik der Bilderbuchkinder drücken die Vielfalt des emotionalen Erlebens von Mädchen und Jungen aus: Freude, Trauer, Begeisterung, Wut, Nachdenklichkeit, Angst, Genuss…

Auch für die Arbeit mit Flüchtlingskindern geeignet, da in dem Bilderbuch Mädchen und Jungen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund abgebildet sind.

Erhältlich über den Buchhandel und im Zartbitter-Onlineshop »»

Bestellen und helfen: Den Erlös des Onlineshop verwendet Zartbitter e.V. für die Erstellung neuer Präventionsmaterialien.

Sexueller Kindesmissbrauch

Unzureichende Hilfen für Opfer!

Illustration: Unzureichende Hilfen
Johannes-Wilhelm Rörig, Unabhängiger Beauftragter der Bundesregierung zu Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, beklagt auf der Fachtagung anlässlich 20 Jahre Tauwetter Berlin, der ersten Selbsthilfeinitiative für betroffene Männer in der BRD, das unzureichende Engagement der Regierungsparteien für Opfer sexuellen Missbrauchs: Es mangelt an Fachberatungsstellen. Mögliche finanzielle Unterstützung wird nicht ausreichend bekannt gemacht. Bisher gibt es keine ausreichende Finanzierung der vom Bundestag beschlossenen "Unabhängigen Aufarbeitungskommission Kindesmissbrauch", die Ursachen und Ausmaß von sexuellem Missbrauch in Institutionen und Familien untersuchen soll.

Um die vollständige Rede zu lesen, klicken Sie bitte hier »»
 

Flüchtlingskinder Mindeststandards

Neuauflage: Alle Kinder haben Rechte

Die erste Auflage der im September erschienenen Broschüre „Flüchtlingskinder haben Rechte“ ist bald vergriffen. In Kürze erscheint die leicht überarbeitete zweite Auflage unter dem Titel „Alle Kinder haben Rechte“. Auch die Illustrationen wurden minimal verändert: Einige Kinder bekamen eine Gehhilfe bzw. Brille.

Der veränderte Titel und die minimale Überarbeitung erweitert den Adressatenkreis der Broschüre. Diese wird inzwischen in vielen Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe zur Stärkung der Rechte von allen Mädchen und Jungen genutzt. Zunehmend bereiten Schulen u.a. mit der Broschüre Kinder auf die Eröffnung einer Flüchtlingsunterkunft in der Nachbarschaft vor.
Cover der Broschüre
Flüchtlingsunterkünfte können die Daten der Illustrationen der Broschüre mit Texten in sieben Sprachen käuflich erwerben. Illustration und Text sind für den Ausdruck in DIN A4 angelegt. Laminiert können sie anschließend in Beratungs-, Kinder-, Toiletten- und Waschräumen ausgehängt werden. Der Preis richtet sich nach der Größe der Einrichtung.

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Prävention sexueller Missbrauch

Neues Zartbitter-Plakat zu Kinderrechten

„Alle Kinder haben Rechte“

Das neue Zartbitter-Kinderrechte-Plakat richtet sich an alle Mädchen und Jungen. Es informiert über grundlegende Rechte – zum Beispiel das Recht auf ein eigenes Bett, auf Hilfe und Trost, auf Schutz vor Gewalt. Die Illustrationen sind so klar gestaltet, dass das Plakat auch ohne Sprachkenntnisse verständlich ist.
Zartbitter Kinderrechte-Plakat
Das Plakat eignet sich nicht nur zur Information über Kinderrechte in Unterkünften, sondern ebenso als Informationsmaterial für alle Schulen, Jugendzentren, Jugendämter, Beratungsstellen, Vereine, Kirchengemeinden…
In einen gesonderten Kasten „Hilfe für Kinder, Jugendliche, Eltern und Freunde“ können die Kinderbeauftragten der Institutionen ihren Namen eintragen, in einen weiteren Kasten kann auf lokale Fachberatungsangebote für ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter/innen hingewiesen werden.
Jugendämter, Verbände und Fachberatungsstellen können gegen Kostenbeteiligung die Druckdaten erwerben und ihre Logos einfügen.
Kinderrechte: Schutz vor sexuellem Missbrauch
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Prävention sexueller Missbrauch von Flüchtlingskindern

Flüchtlingskinder haben Rechte!

Zartbitter-Broschüre informiert über die Rechte von Flüchtlingskindern

Dusche Glotzer Viele Flüchtlingskinder haben nicht nur Kriegs- und Foltererfahrungen in ihren Heimatländern und auf der Flucht zu bewältigen, auch der Alltag in Erstunterkünften und Wohnheimen für Asylbewerber ist wenig kindgerecht. In Massenunterkünften leben sie auf engstem Raum mit ihnen fremden Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern zusammen. Ihre persönlichen Grenzen werden häufig verletzt. Sie haben ein erhöhtes Risiko, Opfer sexueller Gewalt zu werden. In dieser schwierigen Lebenssituation brauchen Flüchtlingskinder vor allem Nischen, in denen sie einfach mal wieder Kind sein können – zum Beispiel mit anderen Mädchen und Jungen spielen und Spaß haben. Sie brauchen ebenso fachlich qualifizierte Vertrauens- und Ansprechpersonen, die sie schützen, trösten, ihnen Hilfe geben und Hoffnung vermitteln.

Beratung

Zartbitter Köln hat nun eine Broschüre mit dem Titel „Flüchtlingskinder haben Rechte“ erstellt. Liebevoll gestaltete Illustrationen und eine klare Sprache informieren Flüchtlingskinder über ihre Rechte und machen ihnen und auch allen anderen Mädchen und Jungen Mut, sich gemeinsam gegen sexuelle Übergriffe und körperliche Grenzverletzungen zu wehren und sich bei pädagogischen Fachkräften Hilfe zu holen. Dank der aussagekräftigen Illustrationen sind die klaren Botschaften der Broschüre auch ohne deutsche Sprachkenntnisse zu verstehen. mehr »»

Deckblatt der Broschüre
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Text in mehreren Sprachen »»
 

Prävention sexueller Missbrauch und sexuelle Übergriffe

Flüchtlingskinder haben ein Recht auf Schutz vor sexueller Gewalt

Kommt in Kürze Aufgrund der steigenden Flüchtlingszahlen ist bei der Erstunterbringung von Flüchtlingskindern und ihren Familien die Beachtung von Mindeststandards für den Schutz von Kindern vor sexueller, körperlicher und psychischer Gewalt nicht mehr gewährleistet. Nicht selten werden eine Vielzahl von psychisch massiv belasteten Menschen – Kinder, Jugendliche und Erwachsene – auf Recht auf Trostengstem Raum in Turnhallen und Zelten zusammen untergebracht. Eine ausreichende psychosoziale Mindestversorgung der Kinder und Jugendlichen als auch der Schutz vor sexueller, körperlicher und psychischer Gewalt ist oftmals nicht immer gesichert.
Zartbitter fordert die Achtung von grundlegenden Kinderrechten in Flüchtlingsunterkünften. mehr....
 

Doktorspiele oder sexuelle Übergriffe

Sexuelle Übergriffe durch Kinder in Kindertagesstätten

Broschuere Doktorspiele Sexuelle Übergriffe durch Kinder im Vorschulalter gab es immer schon. Im aktuellen Mainzer Fall haben die pädagogischen Fachkräfte ganz offensichtlich die Hinweise auf die Gewalthandlungen durch Kinder nicht ernst genommen.

Als Antwort auf die Problematik hat Zartbitter Köln das Bilderbuch /wir-koennen-was-was-ihr-nicht-koennt/" >„Wir können was, was ihr nicht könnt“ entwickelt. Es hilft Müttern, Vätern und Fachkräften mit Kindern über kindgerechte Doktorspiele zu sprechen und schützende Regeln einzuführen – zum Beispiel „Kein Kind tut einem anderen Kind weh“ oder „Wir stecken uns keine Gegenstände in den Po oder in die Scheide“.

DoktorspieleDie Zartbitter-Broschüre „Doktorspiele oder sexuelle Übergriffe?“ vermittelt Müttern und Vätern grundlegende Informationen über einen kindgerechten Umgang mit Doktorspielen und einer angemessenen Grenzsetzung bei Übergriffen. Zur Ansicht »»

Die Broschüre kann als Einzelexemplar gegen einen mit 1,45 € frankierten Rückumschlag bei Zartbitter Köln, Sachsenring 2-4, 50677 Köln bezogen werden. Größere Stückzahlen bestellen Sie bitte über den Zartbitter- Online-Shop.

In dem Buch „Grenzen achten. Schutz vor sexuellem Missbrauch in Institutionen“ finden Eltern und Fachkräfte in dem Kapitel „Das ist kein Spiel! Sexuelle Übergriffe durch Kinder“ weiterführende Informationen über Möglichkeiten der Prävention und der Hilfe.

Sichere Orte schaffen – Schutz vor sexueller Belästigung und sexuellem Missbrauch für Jugendliche und junge Erwachsene

Sichere Orte schaffen
Dumm gelaufen Szene1Ein Drittel aller Opfer sexuellen Missbrauchs ist zwischen 12 und 18 Jahre alt. Auch junge Erwachsene werden ebenso wie Jugendliche nicht selten am Ausbildungsplatz, in der Disko, in öffentlichen Verkehrsmitteln, in der Schule oder im Netz durch Erwachsene oder Gleichaltrige sexuell belästigt. Dennoch gibt es bis heute kaum Präventionsmaterialen für diese Altersgruppen. Zudem mangelt es an fachlich qualifizierten Schutzkonzepten vor sexualisierter Gewalt in Schulen, Sportvereinen, Einrichtungen der Jugendhilfe, Krankenhäusern, privaten Nachhilfeinstituten… Viele junge Menschen wissen zum Beispiel nicht, wo sie sich im Falle von sexueller Belästigung beschweren können und Hilfe bekommen.

Mit Förderung des Landesjugendamtes des LandschaftsvDumm gelaufen Szene2erbandes Rheinland (LVR) und der Bethe Stiftung führt Zartbitter e.V. das inklusive Modellprojekt „Sichere Orte schaffen – Schutz vor sexualisierter Gewalt für Jugendliche und junge Erwachsene“ durch. In dem Projekt entwickeln junge Frauen und Männer mit viel Kreativität Präventionsmaterialien für ihre Altersgruppe: Videos, Comic-Clips, Skulpturen, Songs und vieles mehr. Es engagieren sich Jugendliche und junge Erwachsene mit unterschiedlichem kulturellem und sozialem Hintergrund sowie mit und ohne Behinderung. Das multiprofessionelle Team von Zartbitter erstellt zudem Arbeitshilfen für Fachkräfte, die diesen nicht nur den Aufbau schützender Strukturen in ihren Einrichtungen (offene Türen, Jugendwerkstätten), sondern auch die Unterstützung von betroffenen jungen Frauen und Männern erleichtern.

Nun hat Zartbitter eine Homepage mit den neuen inklusiven Präventionsmaterialien und ersten Arbeitshilfen für Fachkräfte ins Netz gestellt. Die Materialien empfehlen sich nicht nur als Arbeitshilfen für die Jugendarbeit, sondern ebenso für (Berufs-)Schulen. www.sichere-orte-schaffen.de

Prävention sexueller Missbrauch für Grundschulkinder


SOS_Grundschule





Sichere Orte schaffen!


Mädchen und Jungen vor Übergriffen

schützen


Zartbitter stellt neues gemeinsam mit Kindern erstelltes Präventionsmaterial für Grundschulen vor


SOS Wimmelbild Grundschule


Hier geht's zur animierten Illustration Schulhof »»

„Wenn Kinder über ihre Rechte informiert werden, an der Formulierung der Rechte in ihrer Einrichtung beteiligt werden, dann fällt es ihnen leicht, die Grenzen anderer zu achten. Dann tragen sie untereinander dafür Sorge, dass sie grenzachtend miteinander umgehen“ – mit diesen Worten zieht Ursula Enders, Leiterin von Zartbitter Köln, eine erste Zwischenbilanz   aus den Erfahrungen eines Kooperationsprojektes mit zwei Kölner Grundschulen des Kölner Nordens. Gemeinsam mit Zartbitter hatten sich die Schulleitungen und Pädagoginnen und Pädagogen der Katholischen Grundschule und der Gemeinschaftsgrundschule am Erlenweg in Köln Bickendorf auf den Weg gemacht, um im Rahmen eines Modellprojektes gemeinsam für beide Schulen ein institutionelles Schutzkonzept zu erstellen. Ziel des zweijährigen Projektes ist es, nachhaltige Präventionsangebote für Kinder, Eltern und pädagogische Fachkräfte zu entwickeln und dazu Materialien zu erstellen. 
Als erstes Ergebnis wird nun ein Wimmelbild präsentiert, das von den Kindern entwickelte Alltagsszenen des Miteinanders auf dem Schulhof darstellt. Das Bild kann auf die Homepage von Schulen gestellt werden. Fährt man mit dem Cursor über einzelne Szenen, so gehen Pop ups auf, die nicht nur die Szene vergrößert darstellen, sondern zugleich Kinderrechte und Präventionsbotschaften benennen (zum Beispiel „Jedes Kind hat das Recht sich in der Schule wohlzufühlen!“ oder „Stopp! Zwangsküssen ist gemein!“).
Mehr Informationen über die animierte Illustration Schulhof finden Sie hier »»
Skizze_Kinderpornografie_Titelbild

(Kinder-)pornografisches Bildmaterial

- Skizzen aus dem Beratungsalltag von Zartbitter Köln


Die Diskussion über kinderpornografisches Material schlägt seit der Edathy-Affaire hohe Wellen. Die Regierung legt im Herbst 2014 einen Gesetzesentwurf vor, in dem Posing-Abbildungen unter Strafe gestellt werden sollen, Politikerinnen und Politiker debattieren über Möglichkeiten der Prävention.

Zartbitter Köln arbeitet seit Anfang der Neunzigerjahre mit Mädchen und Jungen, die Opfer pornografischer Ausbeutung wurden. Anlässlich einer sehr kurzfristigen Einladung zu einem Expertengespräch der Kinderkommission des Bundestages „ Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Kinderpornografie“ (24.09.2014) stellte das Beratungsteam von Zartbitter einen Überblick über die Art der Beratungsanfragen zusammen, mit denen die Beraterinnen und Berater im Alltag konfrontiert werden und in denen kinderpornografisches Material eine Rolle spielt. mehr »»
 

Video gegen sexualisierte Gewalt und Mobbing

WIR ALLE FÜR DICH

Sichere Orte schaffen

Zartbitter hat gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Video "WIR ALLE FÜR DICH!" gegen sexualisierte Gewalt und Mobbing produziert. An der Produktion waren jugendliche mit und ohne Behinderung - u.a. junge Flüchtlinge beteiligt. Es eignet sich auch für die Vor- und Nachbereitung des Zartbitter-Theaterstücks "click it²" gegen Cyber-Mobbing, in dem die Situation der Opfer von Cyber-Mobbing thematisiert wird.




Das Video ist bei Youtube eingestellt https://www.youtube.com/watch?v=Yjdym-dU_jI
Ebenso steht es auf der neuen Zartbitter-Homepage www.sichere-orte-schaffen.de
Wir würden uns freuen, wenn Sie den Link zu dem Video an viele Jugendliche weiterleiten, damit das Video häufig aufgerufen und gedownloadet wird.
Spenden und helfen!

    herzanimation
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Sexuelle Übergriffe durch Kinder

Sexuelle Übergriffe unter Kindern




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Fair ist cool!

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