Zartbitter Köln e.V Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen

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Grenzen achten

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Spendenaktion für Zartbitter e.V.

Film-Matinee: Mein Ehrenfeld – unsere Zukunft

Am Sonntag, den 28. Februar 2016 um 11:00h präsentiert Anna Ditges im Atelier Colonia in der Körnerstraße in Köln-Ehrenfeld das sehr spannende Jugendmedienprojekt „MEIN EHRENFELD - UNSERE ZUKUNFT". Statt Eintritt werden Spenden für Zartbitter gesammelt. Zartbitter wird mit einem Infotisch mit Präventionsmaterialien anwesend sein.

http://meinehrenfeld.de/
 

Sexuelle Gewalt am Kölner Hauptbahnhof

Jedes Mädchen und jede Frau hat ein Recht auf Schutz vor sexueller Gewalt!

Stopp sexuelle Belästigung in Bussen und Bahnen
Das große Ausmaß sexueller Gewalt gegen Frauen in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof ist schockierend.
Die Diskussion über Reaktionsweisen von Polizei und Politik sowie die Planung von Schutzmaßnahmen für zukünftige (Karnevals-)Veranstaltungen ist sinnvoll und notwendig. Allerdings darf auch nicht die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen für jugendliche Mädchen und junge Frauen vor alltäglicher sexueller Gewalt im öffentlichen Raum aus dem Blick geraten. Bei Zartbitter melden sich häufig Mädchen und junge Frauen, die zum Beispiel Bahnen und Bussen sexuelle Übergriffe erleben. Sie fordern von den Verkehrsbetrieben Maßnahmen zum Schutz vor sexueller Gewalt. mehr »»

Fachinformationen

Zartbitter fordert Schutz vor (sexueller) Gewalt in Flüchtlingsunterkünften

Schutzkonzepte gegen Gewalt in Gemeinschaftsunterkünften
Flüchtlingsunterkünfte haben ein erhöhtes Risiko zum Tatort (sexueller) Gewalt gegen Mädchen und Jungen zu werden. Dieses Risiko ergibt sich nicht nur aus den Vorbelastungen der Flüchtlinge, sondern ebenso aus  dem Fehlen von Privatsphäre und aus strukturellen Konflikten der Mitarbeiterschaft – zum Beispiel Defizite in der Leitungsstruktur der Einrichtungen, häufiger Personalwechsel und Überbelastung der unzureichend qualifizierten Mitarbeiterschaft. Zartbitter hat auf einer Fachtagung eine Risikoanalyse von Gemeinschaftsunterkünften vorgestellt.  Zudem macht Zartbitter Vorschläge für die Entwicklung institutioneller Schutzkonzepte für Gemeinschaftsunterkünfte, die das Risiko der (sexuellen) Gewalt reduzieren.

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Prävention sexueller Übergriffe durch Kinder an Grundschulen

Sichere Orte schaffen

Sichere Orte schaffen
Im Rahmen einer Veranstaltung des Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung zu Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs wurde das Zartbitter Projekt „Sichere Orte schaffen“ als Best Practise – Modell für institutionelle Schutzkonzepte an Schulen vorgestellt. Wir freuen uns sehr!

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Prävention sexueller Missbrauch

Soooo viele Kinder

Bilderbuch für Mädchen und Jungen von 2 bis 99 Jahren

Cover des Buches: Soooo viele Kinder
Das als nationaler Beitrag für den internationalen UNESCO–Preis „Kinderbücher im Dienst der Toleranz“ nominierte Zartbitter-Bilderbuch ist in Neuauflage erschienen. Das inklusive Wimmelbuch über die Einzigartigkeit kindlicher Gefühle ist bei kleinen und großen Mädchen und Jungen sehr beliebt und auch 17 Jahre nach der Erstausgabe noch top aktuell. Es stellt soooo viele Alltagssituationen von Kindern in der Familie, beim Einkaufen, auf dem Spielplatz, im Kindergarten, auf dem Zeltplatz, beim Baden im Sommer, im Zirkus und im Tierpark dar. Körperhaltung und Mimik der Bilderbuchkinder drücken die Vielfalt des emotionalen Erlebens von Mädchen und Jungen aus: Freude, Trauer, Begeisterung, Wut, Nachdenklichkeit, Angst, Genuss…

Auch für die Arbeit mit Flüchtlingskindern geeignet, da in dem Bilderbuch Mädchen und Jungen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund abgebildet sind.

Erhältlich über den Buchhandel und im Zartbitter-Onlineshop »»

Bestellen und helfen: Den Erlös des Onlineshop verwendet Zartbitter e.V. für die Erstellung neuer Präventionsmaterialien.

Sexueller Kindesmissbrauch

Unzureichende Hilfen für Opfer!

Illustration: Unzureichende Hilfen
Johannes-Wilhelm Rörig, Unabhängiger Beauftragter der Bundesregierung zu Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, beklagt auf der Fachtagung anlässlich 20 Jahre Tauwetter Berlin, der ersten Selbsthilfeinitiative für betroffene Männer in der BRD, das unzureichende Engagement der Regierungsparteien für Opfer sexuellen Missbrauchs: Es mangelt an Fachberatungsstellen. Mögliche finanzielle Unterstützung wird nicht ausreichend bekannt gemacht. Bisher gibt es keine ausreichende Finanzierung der vom Bundestag beschlossenen "Unabhängigen Aufarbeitungskommission Kindesmissbrauch", die Ursachen und Ausmaß von sexuellem Missbrauch in Institutionen und Familien untersuchen soll.

Um die vollständige Rede zu lesen, klicken Sie bitte hier »»

„wir helfen“ fördert Übersetzung von Zartbitter-Informationsmaterialien für Mütter und Väter

Wir Helfen-Logo
Über gute Nachrichten freuen wir uns immer. So auch über die Nachricht, dass „wir helfen“, die Aktion des Kölner Stadtanzeigers für Kinder, die Übersetzung von Zartbitter-Materialien finanziert. Nun können wir die Informationsbroschüren „Ein Kind wurde sexuell missbraucht – Was kann ich tun?“ und „Sexuelle Übergriffe oder Doktorspiele“ in sieben Sprachen übersetzen lassen und anschließend ins Netz stellen.
Dies ist sicherlich eine wertvolle Hilfe – auch für Mütter und Väter von Flüchtlingskindern. Ein herzliches Dankeschön an „wir helfen“!

Zartbitter kooperiert mit Nebelhorn e. V.

Ausstellung gegen „Macht-Missbrauch“

vom 30. Oktober - 6. Dezember 2015 in der cubus kunsthalle in Duisburg

Sichere Orte schaffen
Im Atelier der Gruppe Nebelhorn treffen sich seit 1995 Menschen mit und ohne Behinderung, um künstlerisch zu arbeiten. Seitdem die Gruppe besteht, ist das Thema Macht und (sexuelle) Gewalt ein immer wiederkehrendes Motiv. Innerhalb der vertrauten und familiären Gemeinschaft des Ateliers haben Menschen unterschiedlicher Altersgruppen einen freien Raum schaffen können, in dem sie ihre oft traumatischen Erfahrungen in unterschiedlichen Lebensbereichen (z. B. in Familie und Institutionen des Gesundheitswesens) mit beeindruckender künstlerischer Freiheit darstellen konnten.
Die Ausstellung „Macht-Missbrauch“ zeigt Zeichnungen, Bilder, Collagen, Assemblagen, Skulpturen, Fotoarbeiten und Rauminstallationen.

Seit Sommer kooperiert die Gruppe Nebelhorn mit dem Zartbitter-Projekt „Sichere Orte schaffen“. In dem vom Landesjugendamt Rheinland geförderten Modellversuch entwickelt Zartbitter gemeinsam mit Jugendlichen mit und ohne Behinderung Präventionsmaterialien gegen sexuelle Gewalt.
Wir freuen uns, dass es gelungen ist, ein spannendes Rahmenprogramm zur Ausstellung „Macht-Missbrauch“ auf die Beine zu stellen. Nun hoffen wir, dass die Ausstellung, die Vortragsabende und das Zartbitter-Theaterstück „Bei uns (doch) nicht!“ von interessierten Laien und Fachkräften für einen intensiven Dialog genutzt wird.

Einladung zur Ausstellung »»
ausführliche Beschreibung des Rahmenprogramms »»
 

Flüchtlingskinder Mindeststandards

Neuauflage: Alle Kinder haben Rechte

Die erste Auflage der im September erschienenen Broschüre „Flüchtlingskinder haben Rechte“ ist bald vergriffen. In Kürze erscheint die leicht überarbeitete zweite Auflage unter dem Titel „Alle Kinder haben Rechte“. Auch die Illustrationen wurden minimal verändert: Einige Kinder bekamen eine Gehhilfe bzw. Brille.

Der veränderte Titel und die minimale Überarbeitung erweitert den Adressatenkreis der Broschüre. Diese wird inzwischen in vielen Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe zur Stärkung der Rechte von allen Mädchen und Jungen genutzt. Zunehmend bereiten Schulen u.a. mit der Broschüre Kinder auf die Eröffnung einer Flüchtlingsunterkunft in der Nachbarschaft vor.
Cover der Broschüre
Flüchtlingsunterkünfte können die Daten der Illustrationen der Broschüre mit Texten in sieben Sprachen käuflich erwerben. Illustration und Text sind für den Ausdruck in DIN A4 angelegt. Laminiert können sie anschließend in Beratungs-, Kinder-, Toiletten- und Waschräumen ausgehängt werden. Der Preis richtet sich nach der Größe der Einrichtung.

Broschüre im Zartbitter-Onlineshop bestellen »»
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Prävention sexueller Missbrauch

Neues Zartbitter-Plakat zu Kinderrechten

„Alle Kinder haben Rechte“

Das neue Zartbitter-Kinderrechte-Plakat richtet sich an alle Mädchen und Jungen. Es informiert über grundlegende Rechte – zum Beispiel das Recht auf ein eigenes Bett, auf Hilfe und Trost, auf Schutz vor Gewalt. Die Illustrationen sind so klar gestaltet, dass das Plakat auch ohne Sprachkenntnisse verständlich ist.
Zartbitter Kinderrechte-Plakat
Das Plakat eignet sich nicht nur zur Information über Kinderrechte in Unterkünften, sondern ebenso als Informationsmaterial für alle Schulen, Jugendzentren, Jugendämter, Beratungsstellen, Vereine, Kirchengemeinden…
In einen gesonderten Kasten „Hilfe für Kinder, Jugendliche, Eltern und Freunde“ können die Kinderbeauftragten der Institutionen ihren Namen eintragen, in einen weiteren Kasten kann auf lokale Fachberatungsangebote für ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter/innen hingewiesen werden.
Jugendämter, Verbände und Fachberatungsstellen können gegen Kostenbeteiligung die Druckdaten erwerben und ihre Logos einfügen.
Kinderrechte: Schutz vor sexuellem Missbrauch
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Prävention sexueller Missbrauch von Flüchtlingskindern

Flüchtlingskinder haben Rechte!

Zartbitter-Broschüre informiert über die Rechte von Flüchtlingskindern

Dusche Glotzer Viele Flüchtlingskinder haben nicht nur Kriegs- und Foltererfahrungen in ihren Heimatländern und auf der Flucht zu bewältigen, auch der Alltag in Erstunterkünften und Wohnheimen für Asylbewerber ist wenig kindgerecht. In Massenunterkünften leben sie auf engstem Raum mit ihnen fremden Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern zusammen. Ihre persönlichen Grenzen werden häufig verletzt. Sie haben ein erhöhtes Risiko, Opfer sexueller Gewalt zu werden. In dieser schwierigen Lebenssituation brauchen Flüchtlingskinder vor allem Nischen, in denen sie einfach mal wieder Kind sein können – zum Beispiel mit anderen Mädchen und Jungen spielen und Spaß haben. Sie brauchen ebenso fachlich qualifizierte Vertrauens- und Ansprechpersonen, die sie schützen, trösten, ihnen Hilfe geben und Hoffnung vermitteln.

Beratung

Zartbitter Köln hat nun eine Broschüre mit dem Titel „Flüchtlingskinder haben Rechte“ erstellt. Liebevoll gestaltete Illustrationen und eine klare Sprache informieren Flüchtlingskinder über ihre Rechte und machen ihnen und auch allen anderen Mädchen und Jungen Mut, sich gemeinsam gegen sexuelle Übergriffe und körperliche Grenzverletzungen zu wehren und sich bei pädagogischen Fachkräften Hilfe zu holen. Dank der aussagekräftigen Illustrationen sind die klaren Botschaften der Broschüre auch ohne deutsche Sprachkenntnisse zu verstehen. mehr »»

Deckblatt der Broschüre
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Text in mehreren Sprachen »»
 

Prävention sexueller Missbrauch und sexuelle Übergriffe

Flüchtlingskinder haben ein Recht auf Schutz vor sexueller Gewalt

Kommt in Kürze Aufgrund der steigenden Flüchtlingszahlen ist bei der Erstunterbringung von Flüchtlingskindern und ihren Familien die Beachtung von Mindeststandards für den Schutz von Kindern vor sexueller, körperlicher und psychischer Gewalt nicht mehr gewährleistet. Nicht selten werden eine Vielzahl von psychisch massiv belasteten Menschen – Kinder, Jugendliche und Erwachsene – auf Recht auf Trostengstem Raum in Turnhallen und Zelten zusammen untergebracht. Eine ausreichende psychosoziale Mindestversorgung der Kinder und Jugendlichen als auch der Schutz vor sexueller, körperlicher und psychischer Gewalt ist oftmals nicht immer gesichert.
Zartbitter fordert die Achtung von grundlegenden Kinderrechten in Flüchtlingsunterkünften. mehr....
 

Doktorspiele oder sexuelle Übergriffe

Sexuelle Übergriffe durch Kinder in Kindertagesstätten

Broschuere Doktorspiele Sexuelle Übergriffe durch Kinder im Vorschulalter gab es immer schon. Im aktuellen Mainzer Fall haben die pädagogischen Fachkräfte ganz offensichtlich die Hinweise auf die Gewalthandlungen durch Kinder nicht ernst genommen.

Als Antwort auf die Problematik hat Zartbitter Köln das Bilderbuch „Wir können was, was ihr nicht könnt“ entwickelt. Es hilft Müttern, Vätern und Fachkräften mit Kindern über kindgerechte Doktorspiele zu sprechen und schützende Regeln einzuführen – zum Beispiel „Kein Kind tut einem anderen Kind weh“ oder „Wir stecken uns keine Gegenstände in den Po oder in die Scheide“.

DoktorspieleDie Zartbitter-Broschüre „Doktorspiele oder sexuelle Übergriffe?“ vermittelt Müttern und Vätern grundlegende Informationen über einen kindgerechten Umgang mit Doktorspielen und einer angemessenen Grenzsetzung bei Übergriffen. Zur Ansicht »»

Die Broschüre kann als Einzelexemplar gegen einen mit 1,45 € frankierten Rückumschlag bei Zartbitter Köln, Sachsenring 2-4, 50677 Köln bezogen werden. Größere Stückzahlen bestellen Sie bitte über den Zartbitter- Online-Shop.

In dem Buch „Grenzen achten. Schutz vor sexuellem Missbrauch in Institutionen“ finden Eltern und Fachkräfte in dem Kapitel „Das ist kein Spiel! Sexuelle Übergriffe durch Kinder“ weiterführende Informationen über Möglichkeiten der Prävention und der Hilfe.

Sichere Orte schaffen – Schutz vor sexueller Belästigung und sexuellem Missbrauch für Jugendliche und junge Erwachsene

Sichere Orte schaffen
Dumm gelaufen Szene1Ein Drittel aller Opfer sexuellen Missbrauchs ist zwischen 12 und 18 Jahre alt. Auch junge Erwachsene werden ebenso wie Jugendliche nicht selten am Ausbildungsplatz, in der Disko, in öffentlichen Verkehrsmitteln, in der Schule oder im Netz durch Erwachsene oder Gleichaltrige sexuell belästigt. Dennoch gibt es bis heute kaum Präventionsmaterialen für diese Altersgruppen. Zudem mangelt es an fachlich qualifizierten Schutzkonzepten vor sexualisierter Gewalt in Schulen, Sportvereinen, Einrichtungen der Jugendhilfe, Krankenhäusern, privaten Nachhilfeinstituten… Viele junge Menschen wissen zum Beispiel nicht, wo sie sich im Falle von sexueller Belästigung beschweren können und Hilfe bekommen.

Mit Förderung des Landesjugendamtes des LandschaftsvDumm gelaufen Szene2erbandes Rheinland (LVR) und der Bethe Stiftung führt Zartbitter e.V. das inklusive Modellprojekt „Sichere Orte schaffen – Schutz vor sexualisierter Gewalt für Jugendliche und junge Erwachsene“ durch. In dem Projekt entwickeln junge Frauen und Männer mit viel Kreativität Präventionsmaterialien für ihre Altersgruppe: Videos, Comic-Clips, Skulpturen, Songs und vieles mehr. Es engagieren sich Jugendliche und junge Erwachsene mit unterschiedlichem kulturellem und sozialem Hintergrund sowie mit und ohne Behinderung. Das multiprofessionelle Team von Zartbitter erstellt zudem Arbeitshilfen für Fachkräfte, die diesen nicht nur den Aufbau schützender Strukturen in ihren Einrichtungen (offene Türen, Jugendwerkstätten), sondern auch die Unterstützung von betroffenen jungen Frauen und Männern erleichtern.

Nun hat Zartbitter eine Homepage mit den neuen inklusiven Präventionsmaterialien und ersten Arbeitshilfen für Fachkräfte ins Netz gestellt. Die Materialien empfehlen sich nicht nur als Arbeitshilfen für die Jugendarbeit, sondern ebenso für (Berufs-)Schulen. www.sichere-orte-schaffen.de

Prävention sexueller Missbrauch für Grundschulkinder


SOS_Grundschule





Sichere Orte schaffen!


Mädchen und Jungen vor Übergriffen

schützen


Zartbitter stellt neues gemeinsam mit Kindern erstelltes Präventionsmaterial für Grundschulen vor


SOS Wimmelbild Grundschule


Hier geht's zur animierten Illustration Schulhof »»

„Wenn Kinder über ihre Rechte informiert werden, an der Formulierung der Rechte in ihrer Einrichtung beteiligt werden, dann fällt es ihnen leicht, die Grenzen anderer zu achten. Dann tragen sie untereinander dafür Sorge, dass sie grenzachtend miteinander umgehen“ – mit diesen Worten zieht Ursula Enders, Leiterin von Zartbitter Köln, eine erste Zwischenbilanz   aus den Erfahrungen eines Kooperationsprojektes mit zwei Kölner Grundschulen des Kölner Nordens. Gemeinsam mit Zartbitter hatten sich die Schulleitungen und Pädagoginnen und Pädagogen der Katholischen Grundschule und der Gemeinschaftsgrundschule am Erlenweg in Köln Bickendorf auf den Weg gemacht, um im Rahmen eines Modellprojektes gemeinsam für beide Schulen ein institutionelles Schutzkonzept zu erstellen. Ziel des zweijährigen Projektes ist es, nachhaltige Präventionsangebote für Kinder, Eltern und pädagogische Fachkräfte zu entwickeln und dazu Materialien zu erstellen. 
Als erstes Ergebnis wird nun ein Wimmelbild präsentiert, das von den Kindern entwickelte Alltagsszenen des Miteinanders auf dem Schulhof darstellt. Das Bild kann auf die Homepage von Schulen gestellt werden. Fährt man mit dem Cursor über einzelne Szenen, so gehen Pop ups auf, die nicht nur die Szene vergrößert darstellen, sondern zugleich Kinderrechte und Präventionsbotschaften benennen (zum Beispiel „Jedes Kind hat das Recht sich in der Schule wohlzufühlen!“ oder „Stopp! Zwangsküssen ist gemein!“).
Mehr Informationen über die animierte Illustration Schulhof finden Sie hier »»
Skizze_Kinderpornografie_Titelbild

(Kinder-)pornografisches Bildmaterial

- Skizzen aus dem Beratungsalltag von Zartbitter Köln


Die Diskussion über kinderpornografisches Material schlägt seit der Edathy-Affaire hohe Wellen. Die Regierung legt im Herbst 2014 einen Gesetzesentwurf vor, in dem Posing-Abbildungen unter Strafe gestellt werden sollen, Politikerinnen und Politiker debattieren über Möglichkeiten der Prävention.

Zartbitter Köln arbeitet seit Anfang der Neunzigerjahre mit Mädchen und Jungen, die Opfer pornografischer Ausbeutung wurden. Anlässlich einer sehr kurzfristigen Einladung zu einem Expertengespräch der Kinderkommission des Bundestages „ Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Kinderpornografie“ (24.09.2014) stellte das Beratungsteam von Zartbitter einen Überblick über die Art der Beratungsanfragen zusammen, mit denen die Beraterinnen und Berater im Alltag konfrontiert werden und in denen kinderpornografisches Material eine Rolle spielt. mehr »»
 

Video gegen sexualisierte Gewalt und Mobbing

WIR ALLE FÜR DICH

Sichere Orte schaffen

Zartbitter hat gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Video "WIR ALLE FÜR DICH!" gegen sexualisierte Gewalt und Mobbing produziert. An der Produktion waren jugendliche mit und ohne Behinderung - u.a. junge Flüchtlinge beteiligt. Es eignet sich auch für die Vor- und Nachbereitung des Zartbitter-Theaterstücks "click it²" gegen Cyber-Mobbing, in dem die Situation der Opfer von Cyber-Mobbing thematisiert wird.




Das Video ist bei Youtube eingestellt https://www.youtube.com/watch?v=Yjdym-dU_jI
Ebenso steht es auf der neuen Zartbitter-Homepage www.sichere-orte-schaffen.de
Wir würden uns freuen, wenn Sie den Link zu dem Video an viele Jugendliche weiterleiten, damit das Video häufig aufgerufen und gedownloadet wird.

Im Herzen von Köln: „Kein Raum für Missbrauch“

Fachtagung der Stadt Köln und von Zartbitter e.V. zum Schutz vor sexualisierter Gewalt in Institutionen

Ausschnitt Plakat Im Rahmen der  Fachtagung „Kein Raum für Missbrauch – Schutz vor sexualisierter Gewalt in Institutionen“  fand am  19. Juni 2013 ein besonderes Highlight im Historischen Rathaus Köln statt:  die Premiere des Theaterstücks „Bei uns(doch) nicht!“. Auf Einladung der Stadt Köln und des Vereins Zartbitter kamen über 350 Fachkräfte zur Tagung und informierten sich zum Thema Prävention von sexualisierter Gewalt in Institutionen.  Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, dankte den Veranstalterinnen für ihr wichtiges Engagement.  Zartbitter sei eine renommierte  Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch und biete seit vielen Jahren Unterstützung und Hilfe für betroffene Mädchen und Jungen. Der Verein habe sich in den vergangenen 25 Jahren einen Namen  weit über die Stadtgrenze Kölns hinaus gemacht und wichtige Pionierarbeit bei der Prävention von sexuellem Missbrauch geleistet.  Der Unabhängige Beauftragte betonte in seinem Grußwort: „Ich freue mich sehr, dass die heutige Fachtagung  unter das Motto „Kein Raum für Missbrauch“  gestellt wurde. Mein Team und ich werten dies als große fachliche Anerkennung für unsere Kampagne und kleines Kompliment“.

Frau Dr. Klein , Beigeordnete für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln, sprach über die Verantwortung von Gesellschaft und Institutionen für den Schutz von Mädchen und Jungen. Sie skizzierte Kölner Initiativen, die seit vielen Jahren bereits zu institutionellen Schutzkonzepten arbeiten – lange bevor die Problematik  „Missbrauch in Institutionen“  ins öffentliche Bewusstsein rückte. Gleichzeitig  formulierte die Beigeordnete die Notwendigkeit einer Weiterentwicklung der bewährten Kooperationen.
Bei uns (doch) nicht! Prävention geht alle an

Elfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin der Stadt Köln,  betonte in Ihrer Begrüßung, dass bei der  frühzeitigen Aufklärung von Kindern und Jugendlichen alle gefordert seien – Eltern ebenso wie Fachkräfte. Hier setzt auch die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ an. Durch Information und Aufklärung sollen Eltern und Fachkräfte für das Thema des sexuellen Missbrauch sensibilisiert, die Kommunikation darüber erleichtert und die bundesweite Einführung und Weiterentwicklung von Schutzkonzepten in Einrichtungen wie Schulen, Kitas, Kirchengemeinden oder Sportvereinen unterstützt werden. Das Zartbitter-Präventionstheaterstück „Bei uns (doch) nicht!“ möchte dazu einen wichtigen Beitrag leisten und wird künftig im Rahmen von Informationsveranstaltungen für Mütter und Väter bzw. auf Fortbildungsveranstaltungen für Fachkräfte aufgeführt werden. Das Theaterstück lässt das Publikum die Belastungen der Eltern eines 12-jährigen Mädchens miterleben, das von ihrem Sporttrainer missbraucht wurde. Aus ihrer bitteren Erfahrung finden die Eltern jedoch Mut, Grenzverletzungen zu benennen und Kinderschutzkonzepte einzufordern. „ Denn nur wer über sexuelle Gewalt Bescheid weiß, kann Mädchen und Jungen besser davor schützen und Missbrauch künftig eindämmen“, so Ursula Enders von Zartbitter e.V. .  Im Rahmen eines Fachvortrags skizzierte sie Antworten auf die Frage „Was tun, wenn ich sexuelle Grenzverletzungen in den eigenen Reihen vermute“ und stellte Bausteine institutioneller Schutzkonzepte vor. Als eine von vielen im Saal anwesenden Fachfrauen und  Fachmänner bedankte sie sich bei dem Oberbürgermeister  Jürgen Rothers, dass er die gute Stube der Stadt Köln für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte: „Dies werten wir als Zeichen der  Solidarität der Spitze der Stadt Köln mit betroffenen Mädchen und Jungen.“

Link zur Präsentation von Ursula Enders»»

Schutz vor sexuellem Missbrauch in Institutionen

Grenzen achten. Ein Handbuch für die Praxis

Buch Dieses Buch informiert  über Möglichkeiten, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene vor Missbrauch in Institutionen zu schützen und bei der Verarbeitung  sexualisierter Gewalterfahrungen zu unterstützen. Zu den Schwerpunkten gehören: Strategien der Täter und Täterinnen bei Missbrauch in Institutionen / Gewaltrituale in Jugend- und Sportverbänden / Sexuelle Übergriffe unter Kindern / Institutionelle Strukturen, die Missbrauch begünstigen / Umgang mit der Vermutung / traumatisierte Institutionen / Hilfen für Opfer, Kindergruppe, Eltern und Kollegen / Möglichkeiten der Prävention. mehr »»

Kiepenheuer & Witsch
ISBN: 978-3-462-04362-4
Preis: 14,99 €
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Sexueller Missbrauch im Sport

Sport bewegt sich: Sport nennt Missbrauch an Mädchen und Jungen beim Namen!

Es hat sich viel bewegt im Sport: Sexuelle Übergriffe gegen Mädchen und Jungen werden inzwischen auch von engagierten Sportverbänden klar benannt. Dabei ist es das Anliegen dieser Sportverbände, Mädchen und Jungen, junge Frauen und Männer vor Grenzverletzungen in den eigenen Reihen zu schützen und in Kooperation mit Fachstellen gegen sexuellen Missbrauch betroffenen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Unterstützung zu vermitteln. Vertrauenspersonen von betroffenen Mädchen und Jungen im Verein sind oftmals nicht nur Ansprechpartner bei sexuellen Übergriffen im Sport, sondern auch, wenn Kinder und
Jugendliche in anderen Lebensbereichen belastende Erfahrungen gemacht haben (z.B. in der Familie oder in anderen Institutionen).

Zartbitter e.V. hat unter dem Titel „Platzverweis – Tipps gegen sexuelle Übergriffe im Sport“ je eine Broschüren für Mädchen und für Jungen entwickelt, die das Gespräch über sexuelle Übergriffe erleichtern und zum Schutz von Kindern und Jugendlichen beitragen mehr »»
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