Zartbitter Köln e.V Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen

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Zart war ich, bitter war´s
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Zartbitter-Handbuch gegen Missbrauch an Mädchen und Jungen.
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Wer sind die Täter und Täterinnen?

Die Täter/die Täterinnen kommen fast immer aus dem näheren Umfeld des Kindes. Sie sind z.B. Verwandte, Nachbarn, Freunde der Familie oder haben beruflich mit dem Mädchen/Jungen zu tun. Häufig leben sie mit dem Opfer als Vater, Stiefvater, Mutter oder Bruder sogar unter einem Dach.

Nur ganz selten ist die missbrauchende Person dem Kind völlig fremd! Täter und Täterinnen kommen aus allen sozialen Schichten. Man sieht ihnen nicht an, dass sie Kinder und/oder Jugendliche missbrauchen. Im Gegenteil: Oftmals gelten sie als angesehene Bürger und Bürgerinnen, da sie sich z.B. ehrenamtlich im Sportverein, im kirchlichen oder politischen Bereich engagieren. Sie kommen aus allen Konfessionen und Nationalitäten, sind verheiratet, geschieden, verwitwet, leben allein oder mit Familie, mit Freund oder Freundin. Einige sind seit Jahren arbeitslos, andere Arbeiter, Beamte, Angestellte oder Unternehmer. Einige leben zur Miete in schlichten Wohnverhältnissen, andere im Eigenheim, in einer modernen Mietwohnung oder in einem Luxusbungalow.

  • Etwa ein Drittel der betroffenen Mädchen wird von Tätern und Täterinnen aus der Familie missbraucht – durch Stiefväter, Väter, Mütter, ältere Brüder, im Haushalt lebende Opas, ältere Schwestern.

  • Der größte Teil der Täter und Täterinnen kommt somit aus dem außerfamilialen Nahbereich – sie sind Verwandte, Babysitter, männliche Jugendliche aus der Nachbarschaft, Schulkameraden oder haben beruflich mit Mädchen zu tun (z.B. Erzieher, Erzieherinnen, Lehrer, Pfarrer, Busfahrer).

  • Nur etwa 10 – 20% der betroffenen Jungen wird von Tätern und Täterinnen aus der Familie missbraucht. Meist werden sie von Bezugspersonen aus dem außerfamilialem Nahbereich sexuell ausgebeutet (z.B. durch Bekannte, Pädagogen, Trainer, Mütter oder Väter von Freunden, ältere Kinder und Jugendliche), in einigen wenigen Fällen auch von Fremden.

  • Sexueller Missbrauch wird überwiegend von Männern und männlichen Jugendlichen begangen.

  • In etwa 20% der Fälle üben Frauen und jugendliche Mädchen sexuelle Gewalt aus.

  • Es gibt wesentlich weniger Täter und Täterinnen als es Opfer gibt, denn die meisten Missbraucher/Missbraucherinnen haben im Laufe ihres Lebens mehrere oder z.T. viele Opfer. Einige missbrauchten bereits im Jugendalter zunächst kleinere Geschwister, Nachbarskinder oder die kleine Cousine, den Cousin; später fügen sie den eigenen Kindern, deren Freundinnen/Freunden, im hohen Alter den Enkelkindern sexuelle Gewalt zu. Oftmals haben missbrauchende (Stief-) Väter parallel zur Tochter/zum Sohn noch weitere Opfer außerhalb der Familie (z.B. die Freundin/den Freund des Kindes).

  • Etwa zwei Drittel der männlichen Täter, die innerhalb der Familie missbrauchen, haben ebenso Opfer außerhalb der Familie. Auch Väter, die ihre Töchter und Söhne missbrauchen, waren häufig schon Täter, bevor sie die Mutter ihrer Kinder kennen lernten.

  • Ein Drittel aller Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung von Mädchen und Jungen wird von sexuell grenzverletzenden Kindern und jugendlichen Täter und Täterinnen verübt. 


Tipp:

Peter Mosser hat im Auftrag des IzKK beim Deutschen Jugendinstitut (DJI) eine sehr empfehlenswerte Expertise geschrieben:
Sexuell grenzverletzende Kinder – Praxisansätze und ihre empirischen Grundlagen. 
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